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    Beyond Borders
    Make Fortress Europe History

    Die sozialen und ökonomischen Entwicklungen der letzten Jahre lassen nur erahnen, welcher Zukunft wir entgegen sehen: der Abbau demokratischer Strukturen und Prozesse, eine Zunahme ökonomischer Unsicherheit und Prekarität, der Ausbau des staatlichen Gewalt- und Kontrollapparates und ein Erstarken von rechtspopulistischen und faschistischen Parteien in vielen Teilen Europas. Während Europa Menschenrechte, Gleichheit und Frieden für alle verspricht, wird die konkrete Lebensrealität für immer mehr Menschen zum reinen Alptraum. Das gleiche autoritäre und neoliberale System, das Millionen Menschen in Südeuropa in die Armut getrieben hat, errichtet nun Stacheldrahtzäune in ganz Europa. Dieses Krisenmanagement bedeutet – wieder einmal – mehr Abschottung, mehr Ausschluss und mehr Hass gegen das Unbekannte, das “Fremde”, das “Andere”. Die Angst vor einer “äußeren” Bedrohung führt zu einer gesteigerten Identifikation mit dem “Inneren”, zu einem Erstarken von Nationalismus und Rassismus.
    Ein breites Netzwerk organisiert vom 15. bis zum 24. Juli ein No Border-Camp in der Innenstadt Thessalonikis. Die Stadt befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Idomeni und zur griechisch-mazedonischen Grenze und birgt selbst Lager für Geflüchtete sowie EU-Institutionen und andere Akteure der Abschiebung und Abschottung.

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