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  • Gegen die Reinhold-Elstner-Mahnwache

    Wie jedes Jahr wollen Neonazis um Multifunktions-Nazi Roland Wuttke auch 2017 ein Gedenken für den Holocaustleugner und ehemaligen Wehrmachtssoldaten Reinhold Elstner veranstalten. Dieser hatte sich am 25. April 1995 vor den Stufen der Feldherrnhalle selbst verbrannt, um damit gegen die Wehrmachtsausstellungen, die die Beteiligung der Wehrmacht am nationalsozialistischen Vernichtungskrieg dokumentierten, zu protestieren. Als festes Ritual der Münchner Neonazis soll das jährliche Gedenken dazu dienen, den Antisemiten Elstner zum Märtyrer und Opfer zu stilisieren, menschenverachtete Propaganda in die Innenstadt zu tragen und die zersplitterte Szene zu einer gemeinsamen Aktion auf die Straße zu bringen. Dabei zieht diese Veranstaltung stets ein eindeutiges Publikum: In den letzten Jahren fand dort der Kern der gewaltbereiten Naziszene zusammen, von der NPD über den III. Weg und andere militante Kameradschaften. Während in Deutschland und Europa weiter nach rechts gerückt wird und die rassistische Gewalt eskaliert, wie seit langem nicht mehr, kommen auch die klassischen Neonazis wieder aus ihren Löchern gekrochen. Umso mehr gilt es daher, gegen Veranstaltungen wie diese aktiv zu werden und der Normalisierung von Nazis auf der Straße entgegenzuwirken.

    Kommt deshalb am 25. April um 19:45 Uhr zum Max-Joseph-Platz vor die Oper und zeigt was ihr vom Nazigedenken haltet!