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  • Gegen die Reinhold-Elstner-Mahnwache

    Gegen Nazigedenken und Geschichtsrevisionismus
    Am 25. April planen Nazis um Roland Wuttke ihre jährliche Mahnwache für Reinhold Elstner. Auch dieses Jahr werden wir das nicht unkommentiert lassen. Kommt zu den antifaschistischen Protesten gegen die Nazi-”Gedenkwache” um 19:45 auf dem Max-Joseph-Platz vor der Oper.
    Ab Mitte der 90er Jahre dokumentierten zwei Wanderausstellungen des Hamburger Institut für Sozialforschung die Beteiligung der deutschen Wehrmacht am nationalsozialistischen Vernichtungskrieg, an Shoah und Porajmos. Aktionen gegen die Wehrmachtssatellungen stellten über Jahre ein zentrales Aktionsfeld der deutschen Rechten dar. Am 25. April 1995 setzte sich der ehemalige Wehrmachtssoldat und Holocaustleugner Reinhold Elstner vor der Feldherrnhalle am Münchner Odeonsplatz selbst in Brand. Er wollte dies als Protest gegen die Wehrmachtsausstellung verstanden wissen, die eine “ungeheuerliche Beleidigung deutscher Soldaten” darstelle. Der Münchner Naziszene gilt Elstner als Märtyrer und Held, zu seinem Todestag veranstalten sie jedes Jahr eine Mahnwache. Gerade jetzt gilt es sich der Normalisierung von Nazis auf der Straße entgegenzustellen. Unser Gedenken gilt den Opfern des nationalsozialistischen Terrors und Vernichtungskriegs!
    25.4.18, 19:45 Uhr, Max-Joseph-Platz