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  • Mit dem Bus nach Köln

    Turn left – smash nationalism!
    22.4. Aktionstag gegen Rechtsruck und AfD.

    Am 22. und 23. April will die AfD ihren Bundesparteitag im Maritim-Hotel in Köln abhalten. Antifaschist*innen aus dem ganzen Bundesgebiet und darüber hinaus, werden daher am 22. April nach Köln kommen. Es wird zu Blockaden rund um den Veranstaltungsort aufgerufen, am Nachmittag wird es eine antirassistische Großdemonstration geben.

    Zu den Protesten ist eine gemeinsame Busanreise aus München geplant. Tickets gibt es zu den Öffnungszeiten im Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 102). Preis: 35€/ Soli: 45€

    Infos zu den Protesten
    Infos zur Busanreise


    Antifa-Café im April

    Wie jeden ersten Donnerstag im Monat, findet am 6. April das Antifa-Café im Kafe Marat statt. Diesmal mit Robert Andreasch:

    Bittsteller – Hinter dem Faschismus steht das Kleinkapital

    Von untergetauchten Holocaustleugnern bis zur Jungen Freiheit. Einblicke in das Spenden- und Bettelwesen der radikalen Rechten.

    Wer finanziert – jenseits der mit staatlichen Geldern versorgten Parteien – rechte Gruppen, Verlage, Zeitschriften? Wie gelangt Geld in den illegalen Untergrund? Was passiert eigentlich, wenn man der radikalen Rechten Geld zukommen lässt?

    Robert Andreasch hat dazu hunderte interne Originaldokumente aus den Jahren 1999-2009 ausgewertet. Sein anschließend entstandener Text „hinter dem Faschismus steht das Kleinkapital“ ist nicht allein eine Studie zur „Graswurzelfinanzierung“ der extremen Rechten sondern auch ein Best-Of ihrer peinlichsten Bettelbriefe und Danksagungen.

    Außerdem Antifa-News, Musik, Speis & Trank

    Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr

    06.04.2017 Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)


    Tribunal NSU-Komplex auflösen

    Vom 17. bis zum 21. Mai wird in Köln das Tribunal „NSU-Komplex auflösen“ stattfinden. Das Tribunal ist ein Projekt des Aktionsbündnisses „NSU-Komplex auflösen“, ein Zusammenschluss bundesweiter Initiativen in Verbindung mit Betroffenen des NSU-Terrors.

    Bis heute sind wir weit von der versprochenen „lückenlosen Aufklärung“ im NSU-Komplex entfernt. Initiativen und Einzelpersonen, die mit den Betroffenen der NSU-Mord- und Anschlagserie solidarisch verbunden sind, entwickelten die Idee eines Tribunals, das diese Leerstelle besetzt. Der NSU-Komplex wird dabei gedacht als ein Kristallisationspunkt strukturellen Rassismus. Das Tribunal ist damit ein Ort der gesellschaftlichen Anklage von Rassismus. Die Berichte der Betroffenen und Angehörigen stehen im Mittelpunkt. Ihre Geschichte gilt es zu hören und zu verstehen.

    Die thematischen Schwerpunkte sind der NSU‐Komplex als Angriff auf etablierte Migrationsgeschichte(n), Strategien des migrantischen Widerstandes gegen die rassistischen Verhältnisse und Visionen ihrer Kämpfe sowie struktureller Rassismus in Behörden, Institutionen und Medien.
    Das Hauptprogramm wird ergänzt durch Workshops, Theateraufführungen, Filmvorführungen, Hörstücke, Audio- und Videoinstallationen, performative Stadtführungen, Wandbilder, Musik und Tanz.

    Mehr Informationen gibt es auf nsu-tribunal.de


    TALKIN ‘BOUT A REVOLUTION N°1

    Am 23. März startet eine neue Veranstaltungsreihe zur Einführung in die Gesellschaftskritik:

    Vortrag und Diskussion: Einführung in die materialistische Staatskritik mit Moritz Zeiler

    In der Linken gehen die Interpretationen über den Staat weit auseinander: für die einen ist er Garant des Allgemeinwohls, anderen gilt er als das Instrument der kapitalistischen Klassenherrschaft und wieder andere sehen in ihm das Terrain sozialer Kämpfe. Mit der Veranstaltung wird eine Einführung in die verschiedenen Ansätze materialistischer Staatstheorie skizziert. Dabei werden die zentralen Thesen marxistischer Theorie zum Begriff des Staates präsentiert: die instrumentelle Staatstheorie bei Lenin (Staat als Instrument der herrschenden Klasse), hegemonietheoretische Analysen des Staates bei Gramsci, Althusser und Poulantzas (Staat als materielle Verdichtung von Kräfteverhältnissen) sowie die Überlegungen von Paschukanis über das Verhältnis von Warenform, Rechtsform und Staatsform und die daran anknüpfende Staatsableitungsdebatte.

    Beginn Vortrag: 21 Uhr

    23.03.2017 Kafe Marat, Thalkirchner Straße 102

    Weitere Veranstaltungen folgen.


    MEHR FRAGEN ALS ANTWORTEN

    4 Jahre NSU-Prozess – kein Schlussstrich!

    Nach vier Jahren ist ein Ende des NSU-Prozesses absehbar. Sowohl das Verfahren vor dem OLG München als auch die unterdessen 12 Parlamentarischen Untersuchungsausschüsse haben mehr Fragen als Antworten aufgeworfen. Wir ziehen keinen Schlussstrich: Wer war der NSU wirklich? Welche offenen Fragen und haarsträubenden Ungereimtheiten sind so ungeklärt wie zu Beginn des Prozesses? Was wurde zum Unterstützungs-Netzwerk wirklich aufgedeckt? Welche Konsequenzen hat es für die tief verstrickten Behörden gegeben – die Polizei und den Verfassungsschutz? Wurden die Erwartungen und Ansprüche der Betroffenen des NSU-Terrors an die Aufklärung erfüllt? Welche Konsequenzen müssen wir aus dem NSU-Komplex ziehen – in Zeiten des weltweiten Rechtsrucks und der zunehmenden Angriffe auf geflüchtete Menschen, Migrant*innen, Solidarische und Aktivist*innen?

    Es diskutieren:

    Axel Hoffmann (Rechtsanwalt aus Kiel, Nebenklagevertreter Keupstraße)
    Robert Andreasch (freier Journalist, NSU-Watch, a.i.d.a. Archiv)
    Orhan Mangitay (Mitherausgeber des Buches „Die haben gedacht, wir waren das“, IG-Keupstraße, Mitwirkender NSU-Tribunal)
    Patricia Kessler (Moderation, RLS-Stipendiatin und Aktivistin)

    Donnerstag, 16. März, 19.30 Uhr DGB-Haus, Gr. Saal, Schwanthalerstr. 64,

    Außerdem zeigen wir den Film

    Der Kuaför aus der Keupstraße (2016)

    Der Dokumentarfilm thematisiert den Nagelbombenanschlag vor einem türkischen Friseursalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004. Es geht um die Folgen für die Opfer und ihre Angehörigen, gegen die als Hauptverdächtige jahrelang ermittelt wurde. Anhand von Verhörprotokollen werden die Ermittlungen der Polizei rekonstruiert und es wird deutlich, dass rassistische Motive von Anfang an ausgeblendet wurden. Erst Jahre später wurde der Anschlag dem „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) zugeordnet.

    Freitag, 17. März, 20 Uhr, Kurt-Eisner-Verein, Westendstraße 19

    Mit diesen Veranstaltungen will das Bündnis gegen Naziterror und Rassismus zum NSU-Tribunal vom 17. – 21. Mai in Köln mobilisieren. Getragen wird das Tribunal von dem bundesweiten Aktionsbündnis „NSU-Komplex auflösen“ – einer Vielzahl von Personen, die sich aus unterschiedlichen Motiven gegen Rassismus engagieren. Im Mittelpunkt stehen die Betroffenen des NSU-Terrors. www.nsu-tribunal.de

    (Mehr Infos)


    Antifa-Café: Antifa Gençlik

    Das Antifa-Café kommt diesmal im Doppelpack. Am Freitag, den 3. März begrüßen wir Çagri Kahvec:

    Antifa Gençlik
    Migrantische Selbstorganisierung in der antifaschistischen Linke
    n

    Antifa Genclik wurde 1988 in Berlin an der Schnittstelle migrantischer Vereinskultur, Jugendbanden des Kiez und autonomer antifaschistischer Politik gegründet. Bald bildeten sich Antifa-Gençlik-Gruppen in mehreren deutschen Städten und darüber hinaus. Mitte der 1990er Jahre lösten sich die Strukturen als Folge staatlicher Repression auf. Bis heute stellt die Antifa Gençlik einen einzigartigen Organisationsansatz im Kontext autonomer und antifaschistischer Politik in Deutschland dar.

    Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr


    Antifa-Café: Retrofieber

    Am Donnerstag, den 2. März kommt Sören Kohlhuber ins Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 102):

    Retrofieber
    Wenn Neonazis die ostdeutschen Straßen zurückerobern

    Es bedarf eines reflexiven Blickes zurück in die nähere Vergangenheit, um die anhaltenden Hegemoniebestrebungen von (ostdeutschen) Neonazis einordnen zu können und einen Umgang damit zu finden. Der freie Journalist Sören Kohlhuber berichtet von seinen Erlebnissen und Erfahrungen, die er im Jahr 2015 bei fast 50 rechten Aufmärschen in den neuen Bundesländern machte – in einer Zeit, in der unter anderem Neonazis aus den 1990er-Jahren darauf hofften, die Straßen wieder zurückerobern zu können.

    Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr


    Aktionswochen gegen Abschiebelager

    Vom 2. bis zum 14. März wird es in Ingolstadt eine Reihe von Aktionen gegen Abschiebelager geben.

    Seit Herbst 2015 gibt es in Manching/Ingolstadt und Bamberg sogenannte Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen (ARE). Bei diesen Einrichtungen handelt es sich um Abschiebelager. Anfangs wurden dort nur Menschen aus den Westbalkanstaaten eingewiesen, da ihre Länder zu sicheren Herkunftsstaaten deklariert wurden und ihnen deswegen eine schlechte Bleibeperspektive unterstellt wurde. Viele haben zuvor über Monate bis zu mehreren Jahren in Bayern gelebt. Mit der Begründung der schlechten Bleibeperspektive werden dort seit einiger Zeit auch Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht.
 Ziel der bayerischen Regierung ist es diese Geflüchteten in Asylschnellverfahren abzulehnen und abzuschieben oder zur „freiwilligen“ Ausreise zu drängen. 
Erniedrigende und menschenunwürdige Bedingungen sollen die Betroffenen zermürben und ihnen zeigen, dass sie hier nicht erwünscht sind. Bewohner*innen unterliegen einer verschärften Residenzpflicht, werden isoliert, haben kaum Zugang zu Sozial- und Rechtsberatung und sind aufgrund fehlender Öffentlichkeit schutzlos den Behörden ausgeliefert. Kinder dürfen weder eine öffentliche Schule besuchen, noch in den Kindergarten gehen.
    (mehr Infos)


    broke but in love

    Am 25. Februar darf für die gute Sache gefeiert werden. Für Unterhaltung sorgen GrGr, Sprudelpanda und Rmtrnnr, Visuals kommen von Structure. In Raum 2 wartet die Retro Konsolen Lounge, musikalisch untermalt von I’m not easily amused (goth for the bored and lonely).

    Ab 21 Uhr referiert Igor Net zu regressivem Antikapitalismus:

    Die Kritik am Kapitalismus gilt zu Recht als Kernstück linken Denkens. Doch auch die extreme Rechte gibt sich in ihren Parolen immer wieder antikapitalistisch. In der Veranstaltung werden wir uns der Frage annähern, warum sich rechte und linke Vorstellungen von Antikapitalismus in verschiedenen Punkten überschneiden können. Dazu werden Fragen der Abstraktionen des kapitalistischen Marktes, des Arbeitsbegriffs und der Personifikation der ‚Nicht-Arbeit’ berührt.

    25.02.2017 Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 102)


    turn left – smash nationalism

    Am 22. und 23. April 2017 steht Köln ein Ereignis bevor, auf das es wohl gut verzichten könnte: Der Bundesparteitag der AfD. Eingemietet hat sich die AfD im edlen Maritim-Hotel.
    Der Austragungsort Köln ist nicht zufällig gewählt, denn die Domstadt ist spätestens seit den von der Mehrheitsgesellschaft rassistisch gedeuteten Übergriffen in der Silvesternacht 2015/16 zum beliebten Domizil für völkische Mobilisierungen geworden. Was Pro NRW & CO. nicht geschafft haben, bietet die AfD nun mit ihrem rechten Gesamtpaket aus Rassismus, Sexismus und Nationalismus.

    Die AfD zu bekämpfen heißt, ihr konsequent den Raum für ihre autoritäre Propaganda streitig zu machen.

    Im Anschluss an Blockaden und mehr rund um den geplanten Austragungsort, ist am 22. April eine antirassistische Großdemonstration geplant.

    (mehr Infos)


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