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  • Keine Ruhe den Nazis

    Gegen die jährliche Reinhold-Elstner-Mahnwache der Neonazis wird auch dieses Jahr zu Protesten aufgerufen:

    Auch in diesem Jahr soll am 25. April auf dem Max-Joseph-Platz vor der Oper von 20 bis 21 Uhr die neonazistische Mahnwache “Reinhold Elstner – Dein Tod ist uns Fanal” stattfinden. 1995 hatte sich an diesem Tag der Holocaustleugner und ehemalige Wehrmachtssoldat Elstner vor der Feldherrnhalle selbst angezündet.

    Die Stilisierung des Altnazis Elstner zum Opfer stellt eine Verhöhnung der Verfolgten und Ermordeten des Nationalsozialismus dar.

    Kommt zu den antifaschistischen Protesten gegen die Nazi-”Gedenkwache” um 19:45 auf dem Max-Joseph-Platz vor der Oper!


    Time to act – Antifaschistische Skills

    Skillsharing-Tag am 27. April.

    Der gesellschaftliche Rechtsruck hält an: Die AfD schwimmt nach wie vor auf einer Welle des Erfolges, die Hetze verschiedenster rechter Akteure bestimmt nachwievor viele gesellschaftliche Debatten. Und während nach wie vor Hunderte Geflüchtete im Mittelmeer ertrinken, bauen AfD, CDU/CSU, SPD sowie Teile von Grünen und Linkspartei kräftig weiter an der Festung Europa, kriminalisieren die Menschenrettung durch Seenotrettungsorganisationen und geben sich alle Mühe, diejenigen die es dennoch nach Deutschland schaffen, schnellstmöglich wieder abzuschieben. Rassistische und antifeministische Aussagen werden gesellschaftlich diskutiert als wären sie eine Meinung unter vielen und nicht pure Menschenverachtung und selbst Rechtsterrorismus ist derart zur Normalität geworden, dass er vielen Medien kaum noch ausführliche Berichterstattung wert ist. Auch die Neonaziszene befindet sich im Aufschwung: Gerade im Osten, aber auch im bayerischen Hinterland kann diese vielerorts ungestört agieren, oft mit stillschweigender Duldung oder gar insgeheimer Unterstützung der lokalen Bevölkerung. Viel zu tun gibt es für Antifaschist*innen somit auf jeden Fall.

    Die Mitmach-Kampagne Nationalismus ist keine Alternative (NIKA) Bayern hat sich zum Ziel gesetzt sowohl linke und antifaschistische Gegenbewegungen zum Rechtsruck zusammenzuführen, als auch sichtbarer und schlagkräftiger zu machen. Doch eine kontinuierliche Arbeit gegen AfD, CSU und Co verlangt von uns bestimmte Fähigkeiten und Wissen. Diese zu vermitteln ist das Ziel des NIKA-Skillsharingtages „Time to act“. (weiterlesen)


    Neuer PGP-Key (04/2019)

    Wir haben einen neuen PGP-Key. Ihr findet ihn wie gewohnt unter KONTAKT oder klickt einfach hier.


    13 Jahre Antifa-Café

    Das Antifa-Café wird 13 und feiert das mit einem bunten Programm.

    Bini Adamczak:
    Beziehungsweise Revolution

    Im Oktober 2017 jährte sich die Russische Revolution zum 100.Mal. Anlass genug, die Ereignisse von 1917 durch das Prisma 1968 zu betrachten und beide Revolution in ein Verhältnis wechselseitiger Kritik zu bringen. Während 1917 auf den Staat fokussierte, zielte 1968 auf das Individuum. In Zukunft müsste es darum gehen, die ‚Beziehungsweisen‘ zwischen den Menschen in den Blick zu nehmen.

    Das tippel orchestra präsentiert:
    Tippeln am Rande des Abgrunds

    Stehen wir am Rande eines Abgrunds?! Die Konfrontation mit einer drastischen autoritären Formierung, die stetige Verschärfung unserer eigenen Lebensbedinungen und unser Wissen über die Geschichte, lösen das mulmige Gefühl aus, dass es noch viel schlimmer kommen kann. Derweil scheint unser eigentliches Ziel, die befreite Gesellschaft, in unereichbare Ferne gerückt. In der szenischen Lesung wollen wir mit Hilfe von Literatur und Musik, den Blick auf die Handlungsfähigkeit des Individuums richten, eben gerade auch in bitteren Zeiten. Wir wollen Aufbrüche in Abgründen aufzeigen

    Danach darf getanzt werden:

    Saal: Team Tütenhagel spielen steady Powersoul
    Raum 2: 80s mit DJ Lugosi & The Mighty Traxxolator

    5. April, Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)
    20 Uhr


    Instagram

    Wir erobern weiter das Internet und sind jetzt auch auf instagram am Start! Tell your friends!
    www.instagram.com/antifa_nt/


    Am 23.3. nach Frankfurt

    Solidarität! Gegen den Rechtsruck in Staat und Gesellschaft.
    Demonstration, 23.03.19, Frankfurt am Main

    Für die Anwältin Seda Başay-Yıldız, Nebenklägerin im NSU-Prozess für die Angehörigen von Enver Şimşek, sind rassistische Drohschreiben nichts Ungewöhnliches. Im Dezember machte sie jedoch öffentlich, dass sie und ihre Familie von einem nationalsozialistischen Netzwerk innerhalb der Frankfurter Polizei Drohschreiben bekam. Inzwischen ist das vierte Schreiben des NSU 2.0 aufgetaucht und wiederholt werden interne Informationen der Polizeibehörde genutzt. Seda wird aus rassistischen Motiven bedroht. Opfer rassistischer Gewalt haben unsere Solidarität!
    Die Organisation von extrem rechten Zellen innerhalb der exekutiven Staatsapparate sind jedoch kein Einzelfall. Innerhalb des sächsischen Sondereinsatzkommandos (SEK) gaben sich zwei Beamte den Codenamen „Böhnhardt“, in Berlin versandten Polizist*innen Drohbriefe an linke Initiativen und der Bundeswehrsoldat Franco A. hortete Kriegswaffen und bereitete einen Terroranschlag vor. Das offizielle Veteranennetzwerk aus Elitesoldaten „Uniter“ plant konsequent die Liquidation von linken Politiker*innen und bereitete eine faschistische Putschsituation vor. (weiterlesen)


    Antifa-Café

    „Wir sind alle Fremdarbeiter!“
    Migrantische Kämpfe, wilde Streiks und die sozialen Bewegungen der 1960er und 1970er Jahre.
    Simon Goeke

    Migration und Soziale Bewegungen prägten die Gesellschaft der Bundesrepublik in den 1960er und 1970er Jahre wie kaum ein anderes Phänomen. Dennoch werden diese beiden Konstanten des sozialen Wandels meist getrennt betrachtet. Wie haben sich Gewerkschaften und die sogenannten Achtundsechziger mit der Zuwanderung von Millionen von Arbeiter*innen auseinandergesetzt? Und wie haben die Migrant*innen Einfluss auf die sozialen Bewegungen der Bundesrepublik genommen? Der multimediale Vortrag geht auf verschiedene wilde Streiks sowie betriebliche und außerbetriebliche Protestformen ein und verdeutlicht wie entscheidend Migration und der gesellschaftliche Wandel der 1970er Jahre zusammenhängen.

    Beginn 20 Uhr / Vortrag 21 Uhr

    Do. 7.3.19 im Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)


    8. März: Frauenstreik und Demo

    1911 gingen auf Initiative Clara Zetkins erstmals Frauen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Dänemark zum internationalen Frauentag auf die Straße. Sie forderten die Einführung des Frauenwahlrechts und die Verbesserung der sozialen Stellung von Frauen. In den folgenden Jahren demonstrierten, noch ohne festes Datum, jedes Jahr zehntausende Frauen. Mit der wachsenden Kriegsgefahr kämpften die Frauen gegen den Militarismus Preußens und der europäischen Großmächte. Der erste Weltkrieg unterbrach die Tradition des Frauentags. Frauen protestierten aber weiter gegen den Krieg und die desaströse Versorgungslage in den deutschen Städten, die besonders Arbeiterinnen traf. Die Revolution 1918 wäre ohne die Kämpfe von Frauen nicht möglich gewesen.
    Ab 1921 fand der Frauentag nun regelmäßig am 8. März statt, bis er im nationalsozialistischen Deutschland verboten wurde. Das passive Wahlrecht und andere gesellschaftliche und politische Errungenschaften der Frauenbewegungen wurden faktisch abgeschafft. Zahlreiche Protagonistinnen der Frauenbewegung wurden verhaftet, in Gefängnisse gesperrt, in Konzentrationslager verschleppt oder ins Exil gezwungen. Die sozialistische Frauenbewegung wurde gewaltsam zerschlagen. In Deutschland wurden Frauen als Mütter und Kämpferinnen für die NS-Volksgemeinschaft in den Staat integriert.
    Es dauerte bis in die 1960er Jahre, bis Frauen in der BRD wieder an die Traditionen des emanzipativen Frauentages anknüpften. Heute wie damals gibt es viele Gründe gegen Patriarchat und Kapitalismus in Bewegung zu kommen.
    Deshalb gehen wir am 8. März in München und überall für den internationalen Frauen*kampftag auf die Straße.

    Kundgebung und Demo: 16 Uhr Marienplatz
    Mehr Infos findet ihr hier

    Wissenswertes zum Frauenstreik gibt es auf frauenstreik.org

    Aufruf zu Streik und Sabotage an Patriarchat, Kapital und Vaterland. Heraus zum Frauen*streik 2019.


    Feminism is Classwar!

    Heraus zum Frauen*streik 2019

    Aufruf zu Streik und Sabotage an Patriarchat, Kapital und Vaterland

    Letztes Jahr haben am Frauenkampftag in Spanien, Argentinien, USA, Italien und vielen anderen Ländern Frauen gestreikt. In Spanien haben knapp 5 Millionen Frauen zu einem feministischen Generalstreik aufgerufen. In mehr als 50 Ländern haben sich mittlerweile Komitees gebildet, um 2019 einen ordentlichen Aufstand aus der Küche zu begehen. Zeit, uns auch im Land der sozialpartnerschaflichen Liebe zwischen Gewerkschaften und politischer Repräsentation durch Vertreterinnen der neoliberalen Technokratie zu organisieren!

    #WeStrike

    Frauen erhalten durchschnittlich 21% weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Nur etwa 4% der Führungsetagen bestehen aus Frauen. Dahingegen sind Frauen in den am geringsten entlohnten Sektoren noch immer völlig überrepräsentiert. Aktuell finden im Rahmen der Auseinandersetzungen im öffentlichen Dienst auch in Pflege und Erziehung in verschiedenen Bundesländern, wie Nordrhein-Westfalen, Hessen, Berlin und Bremen betriebliche Auseinandersetzungen um mehr Lohn und Personal statt. Pflegerin und Erzieherin sind klassische Frauenberufe. Die schlechte Entlohnung ist systemisch bedingt: Der Kapitalismus spaltet die Einheit von Produktion und Reproduktion, legt Frauen auf die Reproduktionsarbeit fest und wertet diese zugleich ab. Frauen erledigen im europäischen Durchschnitt 79% der unentlohnten Hausarbeit, wie Putzen, Kochen oder Bügeln. Gewalt gegen Frauen wird nach wie vor in den meisten Fällen im häuslichen Umfeld durch den Partner oder Ex-Partner verübt.
    (weiterlesen)


    Antifa-Café

    Frauen auf den Barrikaden
    Petra Gerschner und Michael Backmund über Frauen in der Münchner Revolution und Räterepublik

    Im April des Jahres 1919 marschierten die Truppen der Konterrevolution, rechte Freikorps und Reichswehrsoldaten auf München um die Räterepublik niederzuschlagen. Revolutionärinnen stellten sich den „weißen Garden“ in Dachau, wo die Freikorpsverbände zunächst zurückgeschlagen werden konnten, und auch in den Straßen Münchens entgegen. Wie schon bei den großen Streiks der Vorjahre, beteiligten sich Frauen aus den Münchner Arbeiter*innenvierteln massiv an Revolution und Räterepublik 1918 und 1919. Frauen wirkten im Revolutionstribunal und stritten im Rätekongress auch gegen die – in patriarchalen Mustern verhangenen – männlichen Revolutionäre.
    Welche Rolle Frauen spielten, als die Rote Fahne an den Türmen der Frauenkirche wehte, werden uns Petra Gerschner und Michael Backmund erzählen. Sie hatten Ende der 80er Jahre die Gelegenheit mit Protagonistinnen der Münchner Räterevolution zu sprechen. Wir werden dabei auch Videomaterial aus den Interviews zu sehen kriegen. An diesem Abend werfen wir einen historischen Rückblick auf feministische Kämpfe in München und stimmen uns damit auf den kommenden Frauenstreik und Frauenkampftag am 8. März ein.

    Beginn: 20 Uhr | Vortrag: 21 Uhr

    Donnerstag 7.2.2019, Kafe Marat
    (Thalkirchnerstraße 102)


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