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Radiointerview zu Sarrazin

In der gestrigen Ausgabe des Radio Lora-Magazins gab es ein Interview mit einem Sprecher der antifa nt zur angekündigten Veranstaltung der deutschen Verlags-Anstalt mit dem Rassisten Thilo Sarrazin im Münchner Literaturhaus. Die gesamte Sendung gibt es demnächst auch als Podcast zum Nachhören bei Radio Lora.

Hier gibt's das Interview



Presseerklärung der „antifa nt“ zum Festhalten des Literaturhaus an der Veranstaltung mit Thilo Sarrazin


München, 2.9.2010
 
Mit Entäuschung haben wir davon erfahren, dass das Literaturhaus München entgegen allen besseren Argumenten an der Veranstaltung mit Thilo Sarrazin am 29. September festhalten will. Daran ändert sich unserer Ansicht nach auch nichts, wenn die Veranstaltung, wie vom Literaturhaus gegenüber der ddp bekannt gegeben wurde, in eine Diskussionsveranstaltung umgewandelt werden soll. Mit Rassisten gibt es nichts zu diskutieren. Wer mit solchen Leuten in einen Dialog treten will, macht sich lächerlich, da er nur selbst rassistischen, antisemitischen, sexistischen und elitaristischen Ideologien ein Podium bietet. Sarrazin hat mit seinen Aussagen zu angeblich weniger intelligenten und integrationsunwilligen Muslim_innen, seiner These von „jüdischen Genen“, seiner ständigen Abwertung muslimischer Frauen mit Begriffen wie „Kopftuchmädchen“ oder „Importbraut“ deutlich gezeigt, wessen Geistes Kind er ist.

Wir fordern die Veranstalter_innen und die Verantwortlichen des Literaturhaus nochmals ausdrücklich dazu auf, die Veranstaltung aus dem Programm zu streichen. Wer Rassisten wie Sarrazin als Dialogpartner begreift, leistet damit einem gesellschaftlichen Klima von Ressentiments, Ausgrenzungn und Gewalt Vorschub. Antimuslimischer Rassismus war schon vor Sarrazin in Deutschland weit verbreitet und stellt eine nicht zu unterschätzende Gefahr für viele Menschen dar. Sollte die Veranstaltung stattfinden kündigen wir weiterhin Protestaktionen an.
 
Dazu Sonja Erikson (Pressesprecherin der antifa nt):
 
„Wir sind von der Erklärung des Literaturhaus die Veranstaltung mit Thilo Sarrazin nicht abzusagen enttäuscht. Wir halten es für untragbar und gefährlich einem Rassisten wie Sarrazin ein Podium zu bieten. Wir fordern die Verantwortlichen des Literaturhaus und alle anderen auf, gegen rassistische Hetze Stellung zu beziehen und solche Veranstaltungen unmöglich zu machen. Sollte die Veranstaltung stattfinden ist mit Protestaktionen zu rechnen.“

Für weitere Nachfragen stehen wir selbstverständlich unter antifa-nt[at]riseup.net zur Verfügung.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Sonja Erikson (Pressesprecherin der antifa nt)




Presseerklärung der „antifa nt“ zur Veranstaltung der Deutschen Verlags-Anstalt mit dem Rassisten Thilo Sarrazin im Münchner Literaturhaus am 29.September 2010

München, 31. August 2010
 
 Für Mittwoch, den 29. September kündigt das Münchner Literaturhaus eine Veranstaltung der Deutschen Verlags-Anstalt mit dem Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin an. Wir fordern die Veranstaler_innen, sowie die Verantwortlichen des Literaturhaus auf, eine solche rassistische Veranstaltung in ihren Räumlichkeiten nicht zuzulassen. Sollte dies nicht geschehen, kündigen wir öffentlichen Protest gegen diese rassistische Veranstaltung an.
  
 Sarrazin war in den letzten Monaten mehrmals wegen seiner rassistischen und elitaristischen Hetze gegen Migrant_innen und Empfänger_innen staatlicher Leistungen aufgefallen. Sarrazins Argumentationsmuster passen dabei bestens in die bereits bestehenden rassistischen Diskurse gegen Muslim_innen, denen eine grundsätzlich von der „europäischen Kultur“ unterschiedliche Wesensart attestiert wird. Muslim_innen werden in einer solchen Debatte einzig mit Attributen wie „vormodern“, „patriarchalisch“, „intergrationsunwillig“, „fundamentalistisch“ und „gewalttätig“ versehen. All dies sei Bestandteil einer „originär muslimischen Kultur“ die als monolithischer und unveränderlicher Block betrachtet wird. Der Islam und mit ihm die Muslim_innen werden so von Teilen der deutschen Mehrheitsbevölkerung einzig mit vermeintlich vormodernen und antiemanzipatorischen Ideologien in Verbindung gebracht, worüber diese sich als aufgeklärt und tolerant inszenieren können. Sarrazins absurde Thesen stehen exemplarisch für einen weit verbreiteten antimuslimischen Rassismus. Im Falle der in Dresden ermordeten Marwa El-Sherbini zeigte sich das gewaltätige Potential dieses Rassismus am deutlichsten, die Hetze gegen Muslim_innen ist in Deutschland alltägliche Realität.  
 
 Wir fordern die sofortige Ausladung von Sarrazin und den grundsätzlichen Verzicht auf weitere Veranstaltungen mit Rassist_innen. Der Verweis auf Meinungsfreiheit dient in bezug auf Sarrazin einzig der Legitimation rassistischer Ideologien. Sollte die Veranstaltung dennoch stattfinden, behalten wir uns weitere Proteste vor.
 
Dazu Sonja Erikson (Pressesprecherin der antifa nt):
 
Dass das Literaturhaus eine rassistische Hetzveranstaltung mit Thilo Sarrazin in seinen Räumlichkeiten zulassen will ist ein Skandal! Wer Rassisten wie Sarrazin ein Podium bietet und sei es auch nur weil aufgrund der Medienöffentlichkeit mit einem ausverkauften Haus zu rechnen ist, beteiligt sich an der Verbreitung rassistischer Stereotype und arbeitet damit zumindest indirekt einer rassistischen Ausgrenzung von Musliminnen und Muslimen zu. Wir fordern einen konsequenten Antirassismus und die sofortige Ausladung Sarrazins.“  
 
Für weitere Nachfragen stehen wir selbstverständlich unter antifa-nt[at]riseup.net zur Verfügung.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Sonja Erikson (Pressesprecherin der antifa nt) 



Bash Back!

“Offene Briefe”, Appelle an die Veranstalter_innen und Pressemitteilungen wollten nicht fruchten. Deshalb führen wir die Auseinandersetzung um Sexismus und Homophobie am Chiemsee Reggae Summer dieses Jahr intensiviert. Wir möchten den Konflikt möglichst nahe an den Chiemsee Reggae Summer selbst tragen.
Die autonome Vernetzung rabatz ruft für den 28.08.10 zu einer Kundgebung gegen Homophobie und Sexismus auf dem Chiemsee Reggae Summer und überall auf. Deshalb packen wir die Badesachen ein und fahren von München nach Übersee am Chiemsee.
Zugtreffpunkt 28.08.10 Gleis 11 10:15 Uhr.  

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Busplätze nach Dortmund

Für Busplätze zu den Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Dortmund am 4. September wendet euch an: muc_dort_040910(at)web.de


Solidarität mit E.!

Gegen den Münchener Antifaschisten E. findet am Donnerstag den 26.8. ein Prozess vor dem Amtsgericht München statt. Es geht hierbei um vier, teils schwerwiegende, Tatvorwürfe im Zusammenhang mit verschiedenen antifaschistischen, antirassistischen und antimilitaristischen Aktionen.
In München wird immer wieder versucht linke Aktivist_innen mit Gerichtsverfahren zu zermürben. Dieser Prozess soll eine Generalabrechnung mit E. darstellen, um seine Aktivitäten zu bestrafen.
Hier ist unsere Solidarität gefragt. Kommt am 26.8. um 12:30 Uhr zur Kundgebung vor dem Amtsgericht München in der Nymphenburger Str. 16!
Betroffen ist Einer, gemeint sind wir alle.


Antifa Actionday 2010

Für den 13.11.2010 mobilisieren diverse bayrische Neonazigruppen zu einem sogenannten „Heldengedenkmarsch“ durch München. Nach 2008 und 2009 ist dies ihr dritter Versuch, anlässlich des nationalsozialistischen „Heldengedenktags“ in München zu demonstrieren. Doch das werden wir nicht zulassen!

[mehr auf actionday.tk]

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Dem Naziaufmarsch am 4.9. in Dortmund entgegentreten!

Für den 4. September 2010 mobilisieren die Dortmunder Neonazis erneut europaweit zum so genannten „Nationalen Antikriegstag”. Ein Bündnis aus Antifa- und anderen linken Gruppen, plant den Nazis ihren Event gehörig zu vermiesen.

[mehr Infos]


Vortrag zu Strukturen, Akteur_innen und Inhalten des "NS-Hardcore"

Während Initiativen wie „Good night white pride“ / „Let’s fight white pride“ noch zum Ziel hatten, die Anwesenheit von Neonazis auf Hardcorekonzerten zu thematisieren und zu verhindern, stellt sich das Problem heute auch anders. Mittlerweile gibt es eine eigene Szene mit rechtsextremen Hardcorebands, Labels, Zines und internationaler Vernetzung. Grund genug, sich das ganze genauer anzuschauen. Wer sind die Protagonist_innen? Wie ist die Szene entstanden? Ist die Rede von einer „Unterwanderung der Hardcoreszene“ überhaupt zutreffend? Oder gibt es gar Anknüpfungspunkte, von denen aus Faschist_innen Brücken in ihre Szene schlagen können? Wie kann überhaupt eine Szene entstehen, die das Gerüst von Hardcore mit rassistischen, antisemitischen und rechten Inhalten füllt? Und nicht zuletzt: Was wären mögliche Gegenstrategien?

Neben einer aktuellen Beschreibung des NSHC- Szene, sollen auch Beispiele verschiedener reaktionärer und rechter Tendenzen in der Punk- und Hardcoreszene beleuchtet werden und diese in den Zusammenhang der Entstehung einer explizit rechten Hardcoreszene gestellt werden. Denn ein Verständnis dieser Entwicklung ist nicht ohne Selbstreflexion und gegebenenfalls Selbstkritik der „eigenen Szene“ zu haben.

Das Recherchekollektiv „Balance the books“ hat Anfang 2009 einen Reader zum Thema „National Socialist Hardcore“ herausgegeben. Mittlerweile ist daraus die Plattform „National Socialist Hardcore“ ausschalten! entstanden, deren Ziel es ist, Informationen über diese Szene zu sammeln und die Diskussion um Gegenstrategien anzustoßen.

Informationen unter: [ausschalten.wordpress.com]

Präsentiert vom Antifa-Café. Der Vortrag findet am Samstag, den 17.7. um 16:30 im Rahmen des [13 Jahre Freitagskafe]-Festes im [Kafe Marat] statt.

 

Rabatz-Bündnis online

Die Website der autonomen Vernetzung Oberbayern/Salzburg/Tirol "Rabatz" erreicht ihr unter [rabatz-buendnis.net]

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Antifa-Café am 1. Juli

In diesem Antifacafé wollen wir uns mit Homophobie und Sexismus in der Reggae-Szene beschäftigen. Dabei werden wir versuchen die verschiedenen Facetten der aktuellen Debatte über Auftrittsverbote und die Verhinderung von Konzerten homophober Künstler_innen zu beleuchten. Dabei wollen wir auch die oft rassistisch aufgeladenen Argumentationsmuster in dieser Debatte in den Blick nehmen und kritisieren.Desweiteren  berichten wir über die geplanten Proteste gegen Homophobie und Sexismus auf dem Chiemsee Reggae Summer.
Kafe Marat, Thalkirchnerstraße 104/II.

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„Gegen Sexismus und Homophobie auf dem „Chiemsee Reggae Summer“ und überall!

Wie schon in den letzten Jahren macht das Chiemsee Reggae Summer mit offen homophoben Künstlern auf sich aufmerksam. 2008 und 2000 Beeny Man („I‘m dreaming of a new Jamaica, come to execute all the gays“1), 2007 Capleton („Fire bun batty bwoy!“ „Das Feuer möge den Schwulen verbrennen!"2 2000 und 2004 Buju Banton, der im Juli 2004 auf Jamaika an einem schwulenfeindlichen Übergriff persönlich beteiligt war3 und 2009 t.o.k. („from dem a par inna chi chi man car Blaze di fire mek we bun dem!!!! (Bun dem!!!!)“ „Sollten sie zusammen in einem Schwulen-Auto sitzen, Entfesselt das Feuer, lasst sie uns verbrennen! (verbrennt sie!)4.

[weiterlesen]


13 Jahre Freitagskafe

Das Freitagskafe feiert 13-jähriges Jubiläum. Am 16. und 17. Juli findet deshalb ein zweitägiges Fest im Kafe Marat statt. Neben Party und Konzerten mit 88:Komaflash, Tackleberry, Riot Brigade usw. wird es auch einige Workshops geben (u.a. zu "National Socialist Hardcore-Strukturen und Akteure"). Mehr dazu auf dem Blog vom [Kafe Marat]

Veranstaltung zur Situation in Ungarn am 24.6.

Am 24. Juni veranstalten die Redaktion Hinterland und der Bayerische Flüchtlingsrat einen Vortrag mit anschließender Diskussion zu "Ungarns konservativer Revolution". Der Journalist Karl Pfeifer und die freie Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky referieren zum Erstarken rechter Kräfte und der aktuellen politischen Situation in Ungarn. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 im DGB-Haus in der Schwanthalerstraße 64.
Ankündigungstext und weiter Infos finden sich [hier].


Antifa-Café am 3. Juni

Das „Freie Netz Süd“ ist eine der aktivsten Neonazivereinigungen in Bayern. Der Zusammenschluß vieler Neonazigruppen und Kameradschaften aus ganz Bayern ist Anfang 2009 das erste Mal öffentlich in Erscheinung getreten und fällt durch seinen unverblümten Bezug auf den Nationalsozialismus und massive Hetze gegen Linke auf. Die Gewalttätigkeit des „Freien Netz Süd“ zeigte sich am krassesten im Angriff des Neonazis Peter Rausch auf einen jugendlichen Antifa in der Nürnberger U-Bahn Ende April. Er verletzte den 17-jährigen Antifaschisten so schwer, dass dieser mehrfach wiederbelebt und für mehrere Tage in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Sein Mobilisierungspotential zeigte das „Freie Netz Süd“ am 1.Mai in Schweinfurt, als es etwa 1000 Neonazis zu einer Aufmarsch mobilisieren konnte. In München demonstrierte das „Freie Netz Süd“ zuletzt im April 2009 gegen die Verurteilung des Holocaustleugners Horst Mahler.
Die Kader des „FNS“ sind alle schon lange in der Neonaziszene organisiert. Die Nürnberger Matthias Fischer und Norman Kempken stammen aus der im Januar 2004 verbotenen „Fränkischen Aktionsfront (FAF). Letzterer ist auch als langjähriger und besonders aktiver Anti-Antifa-Aktivist in Erscheinung getreten. Aus dem Münchner Raum treten vor allem der ehemalige NPD-Kader und Kameradschaftsführer Norman Bordin und Karl-Heinz Statzberger, ehemaliges Mitglied der Wiese-Gruppe für das „Freie Netz Süd“ in Erscheinung.Nicht zuletzt aus aktuellem Anlass wollen mit dieser Veranstaltung die Ideologie, Organisation und Praxis des „Freien Netz Süd“ unter die Lupe nehmen und mit euch Gegenstrategien diskutieren.

Donnerstag, 3. Juni, Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 104/II

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29.5.: Wir fahren nach Nürnberg!

Am Mittwoch den 28. April verletzte ein Nazi aus dem Umfeld des Freien Netz Süd in Nürnberg einen 17-jährigen Antifaschisten so schwer, dass dieser mehrfach wiederbelebt und für mehrere Tage in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Bereits am 8. Mai gingen in Nürnberg deshalb um die 1500 Menschen gegen rechte Gewalt auf die Straße. Für den 29. Mai rufen nun antifaschistische Gruppen zu Großdemos in Fürth und Nürnberg auf. Wir wollen unsere Solidarität mit dem angegriffenen Antifaschisten zeigen und gemeinsam und entschlossen gegen das Freie Netz Süd und alle anderen Nazis in Fürth, Nürnberg, München und überall vorgehen. Deshalb werden wir an diesem Tag von München aus gemeinsam nach Fürth und Nürnberg fahren.
Zugtreffpunkt: 8:30 München Hbf, Gleis 26
Hintergrund-Infos, Aufrufe etc. gibt es auf der Seite der Antifaschistischen Linken Fürth [A.L.F.]
Demo: 12 Uhr Fürth, Hbf | 14 Uhr Nürnberg, Plärrer
im Anschluss: Antifa-Festival Fight Back in der Desi mit Los Fastidios, Kurzer Prozess, What We Feel uvm.

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Antifa-Großdemos am 29. Mai

Nach­dem schon am 8. Mai in Nürn­berg knapp 1500 Men­schen gegen rech­te Ge­walt auf die Stra­ße gin­gen, ruft das So­li-​Ko­mi­tee gegen Rechts zu Groß­de­mons­tra­tio­nen am 29. Mai in Fürth und Nürn­berg auf. Hin­ter­grund ist der bru­ta­le Über­griff des Für­ther Neo­na­zi Peter Rausch am 28.​04. auf einen 17-​Jäh­ri­gen in Nürn­berg. Der junge An­ti­fa­schist lag meh­re­re Tage im künst­li­chen Koma, be­fin­det sich mitt­ler­wei­le aber auf dem Weg der Bes­se­rung. Das An­ti­fa­schisti­sche Ak­ti­ons­bünd­nis Nürn­berg (AAB) mo­bi­li­siert unter dem Motto "Fight Back! Na­zi­struk­tu­ren an­grei­fen! Frei­es Netz Süd zer­schla­gen! zu einem kämp­fe­ri­schen An­ti­fa-​Block auf der Dop­pel-​De­mons­tra­ti­on.

Einen Treffpunkt für eine gemeinsame Fahrt nach Nürnberg werden wir hier in den nächsten Tagen bekannt geben.

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Naziaufmarsch am 8. Mai blockiert!

Für den 8.Mai hatte die Münchner Neonazigruppe „Freie Nationalisten München“ einen Naziaufmarsch im Münchner Südwesten angekündigt. Dank antifaschistischer Gegenaktionen und einer erfolgreichen Blockade mussten sie nach wenigen hundert Metern umdrehen, Statt gleich nachhause zu gehen, wurden sie allerdings – nach vom Anmelder angekündigten „Aktionen in der Innenstadt“ – in Unterbindungsgewahrsam genommen. Zuvor nahmen 700-800 Menschen an einer Antifa-Demo in der Innenstadt teil.
 

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Antikapitalistische Abenddemo

Unter dem Motto „le monde est a nous! Für ein ganz anderes Ganzes“ haben Freitag Abend in München, um die 450 Menschen, für die Überwindung des Kapitalismus demonstriert. Ein Bündnis linksradikaler Gruppen aus München hatte für den 30.4. eine Abenddemo in München geplant. Neben einem kurzen Bündnisaufruf hatten auch die Gruppen aka_muc, antifa nt, r|am und das Plenum Soziale Kämpfe eigene Texte veröffentlicht.

[weiterlesen auf Indymedia]

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we’re not gonna take it!

kein naziaufmarsch am 8. mai in münchen!

Am 8.Mai - dem 65. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus - wollen Nazis aus dem Spektrum der NPD und der „Freien Nationalisten München“ im  Münchner Süd-Westen aufmarschieren. Doch das werden wir sonicht hinnehmen!Ihnen geht es bei diesem „Trommel- und Fackelmarsch“ um die Verherrlichung des Nationalsozialismus, seiner Akteur_innen und deren Verbrechen. Ganz bewusst wollen sie mit diesem Marsch an eine traditionelle, nationalsozialistische Ästhetik der 20er bis 40er Jahre anknüpfen und in geschichtsrevisionistischer Absicht, die Bedeutung des 8.Mai als Jahrestag der Kapitulation Nazideutschlands und der Befreiung vom Nationalsozialismus politisch und historisch umdeuten. Es ist obendrein zynisch und absolut nicht hinnehmbar, dass Nazis mit Fackeln an einem Flüchtlingslager vorbeimarschieren wollen. Dies gilt es zu verhindern!
Nachdem die Nazis auf Grund massiver Proteste am 14.11.09 nach der Hälfte der geplanten Route abbrechen mussten, die Nazis durch die Intervention von Antifaschist_innen erst die oft zu Tagungen, Kameradschaftsabenden und weiteren Veranstaltungen genutzte Kneipe „Glaskasten“ als Treffpunkt verloren und den Mietvertrag
für ein geplantes Versammlungshaus in Fürstenried noch vor Abschluss der Renovierungsarbeiten auch schon wieder gekündigt war, wollen wir am 8.Mai an diese Erfolge anknüpfen.Doch es geht uns um weit mehr, als „bloß“ den geschichtsrevisionistischen Naziaufmarsch unmöglich zu machen. Daher wollen wir anlässlich der Befreiung vom Nationalsozialismus linke, antifaschistische Positionen und eine radikale Gesellschaftskritik auf die Straße tragen.
Der 8. Mai bedeutete das Ende des Mordens, die Befreiung und das Überleben vieler tausender Menschen, die von der Vernichtungsmaschinerie des nationalsozialistischen Deutschlands bedroht waren. Gleichzeitig wollen wir aber auch all derer gedenken, für die der 8. Mai zu spät kam; all derer, die im Vernichtungskrieg, in den Gefängnissen und in den Konzentrationslagern von den Nazis ermordet wurden. Dabei darf nicht vergessen werden, dass der 8. Mai keineswegs sämtlichen Facetten des Nationalsozialismus ein Ende bereitete. Es gab nach 1945 definitiv keinen vollständigen Bruch mit den Täter_innen und den ideologischen und gesellschaftlichen Grundlagen des Nationalsozialismus. Millionen Menschen waren von den Nazis ermordet worden und unzählige Überlebende hatten und haben teilweise immer noch unter den Spätfolgen der Verfolgung, desTerrors und des Mordens zu leiden. Ihnen gilt unser Gedenken.Im Anschluss an die Demonstration wollen wir gemeinsam nach Fürstenried-West fahren, um den Nazis ordentlich den Tag zu vermiesen.Beteiligt euch an der Demo und an den Aktionen gegen den Naziaufmarsch.

Kommt alle zur Antifa-Demo: 14:30 Rindermarkt (Nähe Marienplatz)!
Ab ca. 16:00 Aktionen gegen den Naziaufmarsch im Münchner Süden!
 
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Bündnis-Aufruf gegen den Naziaufmarsch am 8. Mai

8. Mai: Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus.
Gegen den Naziaufmarsch am 8. Mai in München

Am 8.Mai feiern wir zum 65. Mal das Ende des Nazi-Regimes. An diesem Tag danken wir all denjenigen, die für die Befreiung vom Nationalsozialismus gekämpft haben und gedenken Aller die unterdrückt, eingesperrt und ermordet wurden. Der 8.Mai bedeutete für viele tausend Menschen in den Gefängnissen und Konzentrationslagern die Rettung vor der sicheren Vernichtung.

[weiterlesen]

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Antifa-Café: Diskussionsabend zur Krise

Im Rahmen des Antifa-Cafés am 6.5. findet im Kafe Marat ein Diskussionsabend zur Krise mit [La bande vaga] (Freiburg) statt.Auch wenn „Welt-Online“ und Co. schon frohlocken, dass die „deutsche Wirtschaft die Wende aus der Krise geschafft“ hätte und Frau Merkel irgendetwas von wegen „Badewannen“-Konjunkturverlauf faselt: die derzeitige Krise, die schwerste des kapitalistischen Weltsystems seit über 70 Jahren, ist noch lange nicht vorbei. Denn auch wenn der totale Zusammenbruch der globalen Ökonomie dank der enormen finanziellen Eingriffe der Staaten noch einmal abgewendet werden konnte, bleiben die Folgen der Krise für jeden sichtbar. Auf internationaler Ebene durch den enormen Anstieg von Hunger, Armut und den drohenden Ruin von Staaten wie Island, Lettland, Ungarn, Dubai, Griechenland u.a. Und auf persönlicher Ebene durch Entlassungen, Kurzarbeit, Lohnkürzungen usw.. Die Krise ist also noch lange nicht überwunden. Doch was sind die systematischen Ursachen der Krise? In welchen Verhältnis steht die Finanzsphäre zur Produktion? Bietet der oft beschworene linke Etatismus, meist in Form einer Neuauflage des Keynesianismus, wirklich eine Lösung, gar eine emanzipatorische? In wie weit ist die Krise Chance oder Gefahr? Über diese und ähnliche Fragen soll an diesem Abend nach einem kurzen Inputreferat gemeinsam diskutiert werden. Als Grundlage der Diskussion dient der Text Thesen zur Krise aus der zweiten Ausgabe des Kosmoproleten. Das Lesen des Textes ist also für die Teilnehmenden von Vorteil. Die Zeitschrift Kosmosprolet ist für 4 Euro im Kafe Marat oder auff [syndikat-a.de] erhältlich, die Thesen gibt es auch [online].

[Kafe Marat] Thalkirchnerstr. 104/II

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Ladyfest München

Am Wochenende vom 23. bis 25. April findet in der Glockenbachwerkstatt das Ladyfest München 2010 statt. Auf dem Programm stehen viele tolle Bands, DJ und Workshops. Den genauen Zeitplan und ausführlichere Beschreibungen zu allen Programmpunkten findet ihr auf [ladyfestmuenchen.org] .
Schon am 15.4. startet die Kunstausstellung in der Färberei, die bis zum25.4. läuft und jeden Tag von 14 bis 20 Uhr geöffnet hat.


Gegen den Naziaufmarsch am 8. Mai in München
 
Für den 8. Mai, den 65. Jahrestag der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus, planen Nazis aus dem Spektrum der „Freien Nationalisten München“ einen „Trommel und Fackelmarsch“ von Fürstenried West nach Großhadern. Dem gilt es unseren entschiedenen Widerstand entgegenzusetzen. Weitere Infos bald unter [8mai10.blogsport.de] .

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Talkin' bout a revolution

 Aufruf der Antifa nt zur Demo am 30. April in München

Der Kapitalismus mitsamt seinen Kategorien und Formen, wie etwa Tausch, Geld, Wert oder Arbeit ist nicht ewig gültig, geschweige denn notwendig und unüberwindbar. Es gab etwas vor dem Kapitalismus und es wird wohl auch etwas nach dem Kapitalismus geben: Wenn es nach uns geht eine Gesellschaft ohne Zwang und Herrschaft, eine Gesellschaft in der die Individuen selbstbestimmt und kollektiv die Belange ihres Lebens gestalten: und dabei kann es uns nicht schnell genug gehen.

[weiterlesen]

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asab_m-Party

Samstag, den 3. April lädt das Antisexistische Aktionsbündnis München [asab_m] zur Party Against Patriarchy – Antirep*Soli*Cocktailparty (in Pink&Silver) ins [Kafe Marat] ein. Auflegen werden Djane Cherguevara, Dj Escepé, Lady Bitchin‘ und Dj Affeundkuchen.


4 Jahre Antifa Café

 
Lesung mit Bini Adamczak

Das Buch "Kommunismus - Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird" von Bini Adamczak ist für alle da! Für Einsteiger_innnen und für solche, die schon immer am verflixten Fetischkapitel verzweifelt sind. In der Sprache eines Kinderbuches erzählt Adamczak, wie das alles gekommen ist mit dem Kapitalismus, und warum es vielen Menschen damit nun aber wirklich reicht. Allein schon deswegen, weil Abwechslung sein muss, und "den Kommunismus machen: das kann ja wohl nicht so schwer sein." Die kleine Geschichte erweist den Kommunismus gänzlich unzeitgemäß als das wunderlich Einfache und Schöne. Sie folgt einem kommunistischen Begehren: dass endlich alles anders wird.
Die Lesung wird musikalisch unterstützt von DJay Sandy Dandy.
Zum 4 jährigen Jubiläum des Antifa-Cafés tischen wir fulminant auf. Neben Tapas, Sekt-Mate und weiteren Leckereien erwarten euch nach der Lesung noch mehrere DJs mit elektronischer Musik.
Ausnahmsweise findet das Antifa-Café nicht am Donnerstag, sondern am Freitag statt.

2.4. Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 104/II

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Antikapitalistische Demo am 30.4. in München

Le monde est à nous!
Für ein ganz anderes Ganzes!
Demo für die Überwindung des Kapitalismus am 30. April in München

Am Abend des 30. April wollen wir in München mit einer linksradikalen, lauten, vielfältigen und ausdrucksstarken Demo, unsere Kritik und Ablehnung der herrschenden Verhältnisse auf die Straße tragen. Es geht uns dabei um ein ganz anderes Ganzes – um ein schönes Leben für alle und jede_n. Es geht uns um die Überwindung des Kapitalismus, um eine befreite Gesellschaft ohne Sexismus, Rassismus, Klassen und alles was uns trennt und in Konkurrenz und Hierarchien zwingt. Die kapitalistische Wirtschafstweise hat gesellschaftliche Reichtümer in nie gekanntem Ausmaß hervorgebracht. Das Paradoxe daran ist, dass trotz und gerade deswegen ein Großteil der Menschen hiervon ausgeschlossen ist. Dies ist eine logische Folge einer Wirtschaftsweise in der in erster Linie nach dem Profit und nicht nach den Bedürfnissen der Menschen richtet. Wir bleiben nicht bei Forderungen nach weniger Arbeit, Bleiberecht, Lohngleichheit oder kostenloser Bildung stehen, wir forden den gesellschaftlichen Reichtum für alle! Umfassende Emanzipation ist innerhalb der herrschenden Verhältnisse unmöglich. Im Kampf für ein freies und selbstbestimmtes Leben müssen wir den Kapitalismus abschaffen. In dieser Gesellschaft existieren verschiedenste Herrschaftsformen und wir werden diese letztendlich nicht lolsgelöst voneinander überwinden können. Wir leisten Widerstand gegen jede Form der Herschaft von Menschen über Menschen. Auf dieser Demo wollen wir die Vielfalt emanzipatorischer Bewegungen mit ihren verschiedenen Herangehensweisen und Aktionsformen mit einem gemeinsamen Ausdruck zusammen bringen.

Deshalb hinaus zur linksradikalen Abenddemo am 30. April in München.Für ein revolutionären 1. Mai, für einen revolutionären Alltag!Le monde est à nous – Uns gehört die Welt! Alles für Alle !

Fr. 30.04.10 18 Uhr Rosenheimer Platz, München
Mobi-Blog: [le-monde.tk]

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Ausgehtipp

Sommer, Sonne, Antifa. Unter diesem Motto lädt die antifaschistische Gruppe aka_muc zur Soliparty. Neben Dub und Reaggae locken Cocktails, Bowle und Summerfeeling. Die Party findet am Freitag den 26. März im [Kafe Marat] statt.


Aktuelles zum Glaskasten  
 
Die Naziszene im Großraum München muss künftig auf einer ihrer wichtigsten Treffpunkte verzichten. Nach antifaschistischer Intervention, steht die Gaststätte "Zum Glaskasten" in Berg am Laim den extrem Rechten nicht länger zur Verfügung. Hier fanden in letzter Zeit regelmäßig Kameradschaftsabende, Infoveranstaltungen und Feiern statt. Einen Hintergrundartikel zur Gaststätte "Zum Glaskasten" gibt es auf der Seite des antifaschistischen Archivs [a.i.d.a.] .


Am 6.3. nach Nürnberg

Für eine gemeinsame Fahrt auf die Krisendemo nach Nürnberg gibt es jetzt einen  Zugtreffpunkt: Hauptbahnhof München, 10:45 Uhr an der großen Anzeigetafel. Der Zug fährt um 11:04 auf Gleis 26.


Antifa-Café am 4. März

Spätestens im August 2010 endet die Haft des Neonazis Martin Wiese in der JVA Bayreuth. Wegen Rädelsführerschaft in einer terroristischen Vereinigung und Waffendelikten war er zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt worden. Mit Wiese sind dann wieder alle ehemaligen Mitglieder der neonazistischen "Kameradschaft Süd" auf freiem Fuß. Ohnehin sind nur wenige Kameradschaftsmitglieder je angeklagt worden, der rechten Terrororganisation angehört zu haben.Martin Wiese hat in der letzten Zeit mehrfach angeküdigt, nach der Entlassung wieder aktiv zu werden. Aus diesem "aktuellen Anlass" wollen wir einen Blick zurück werfen auf die Münchner Neonaziszene zu Beginn dieses Jahrhunderts, z.B. auf Friedhelm Busses Vereine und Roland Wuttkes damalige Sammlungsprojekte. Die Aktivitäten der "Kameradschaft Süd", ihre Beziehungen zu NPD und Burschenschaft Danubia, ihre Anti-Antifa-Arbeit, Waffen- und Sprengstoffbeschaffung und schließlich die Attentatspläne gegen die Grundsteinlegung für das jüdische Gemeindezentrum am St. Jakobsplatz stehen dann im Mittelpunkt des Referats. Wer waren die Kader und AktivistInnen? Was machen sie heute? Welche Kontinuitäten bestehen zu den heutigen Neonaziorganisationen in München und Bayern? Und welche Rolle spielte eigentlich der Verfassungsschutz?

Der Journalist Robert Andreasch hat über Jahre hinweg die Aktivitäten der "Kameradschaft Süd" recherchiert und schon früh über Martin Wiese geschrieben. Nach der Aufdeckung der neonazistischen Attentatspläne im September 2003 beobachtete er in den Folgejahren die Prozesse und gab die antifaschistische Dokumentation "Sprengstoff in München" über die terroristischen Aktivitäten Wieses mit heraus.Donnerstag, 4.3.10 im Kafe Marat, Thalkirchnerstr.104/II

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Antikapitalistische Demo in Nürnberg

Unter dem Motto "Die Krise beenden: Kapitalismus abschaffen!" rufen linksradikale Gruppen zu einem antikapitalistischen Block auf der "Krisen-Demo" am Samstag den 6. März in Nürnberg auf. Auftakt ist um 14 Uhr an der Lorenzkirche.

Infos zur gemeinsamen Anfahrt folgen.


Hungerstreik in Hauzenberg und Breitenberg


Aus Protest gegen die schlechten Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Bayern sind rund 20 Menschen in den Flüchtlingslagern Hauzenberg und Breitenberg in den Hungerstreik getreten. Zu den zentralen Forderungen gehören die Aufhebung des Lagerzwangs, die Beendigung der Isolation sowie das Recht, sich in ganz Bayern frei zu bewegen. Mehr Informationen finden sich auf der [Seite] der Karawane München.
 
 
Proteste gegen die Nato-Sicherheitskonferenz
 
Vom 5. bis 7. Februar findet die jährliche "Sicherheitskonferenz" in München statt. Auch dieses Jahr wird das nicht ohne antimilitaristische und antikapitalistische Proteste geschehen. So findet am 6. Februar ab 13 Uhr eine Großdemonstration auf dem Marienplatz statt. Hier wird es wieder einen internationalistischen Block geben. Aufrufe, Termine und weitere Informationen gibt es auf [no-nato.de]


Antifa-Solikonzert

Am Freitag den 22. Januar veranstaltet die [r|am] ein Solikonzert für antifaschistische Arbeit in München.
Mit dabei sind u.a. Wasted Youth (antifascist HC-Punk aus Schwäbisch Gmünd), Adams Apple (female fronted HC-Punk aus Waldkraiburg) und Zoo Escape (Punk aus München). Das ganze findet im [Kafe Marat] in der Thalkirchnerstr.104/II statt.


Gegen den WKR-Ball


Am Freitag, den 29. Januar finden in Wien antifaschistische Proteste gegen den Wiener Korporationsball (WKR) statt, eines der größten Treffen rechtsnationaler Burschenschafter in Europa. Neben den für ihr stramm rechtes Auftreten bekannten österreichischen Burschenschaften treten auch einschlägige Gestalten aus der deutschen Rechtsextremen- und Neonaziszene auf diesem Ball auf. Der WKR-Ball findet in der Wiener Hofburg statt, was sowohl die relative politische Stärke der österreichischen Burschenschaftler, als auch die ignorante Haltung der Gesamtgesellschaft reflektiert. Letztes Jahr wurde zum ersten Mal seit langem wieder massiv gegen die rechten Umtriebe demonstriert.

[mehr]

Nachbereitung zum Antifa-Actionday in München

Eine ausführliche Nachbereitung einiger autonomer Antifaschist_innen aus dem Vorbereitungskreis des Antifa-Actiondays am 14.11.09 in München, ist auf auf Indymedia erschienen.

"Wir, einige Personen aus dem Vorbereitungskreis des Antifa-Actiondays in München am 14. November, wollen mit diesem Text eine umfassende Auswertung des Actiondays versuchen.
Am 15. November 2008 marschierten Nazis erstmals mit dem unverhohlenen Bezug auf den nationalsozialistischen Begriff des sogenannten "Heldengedenken" durch München. Sie bekundeten, fortan jedes Jahr anlässlich des "Volkstrauertages" durch die Stadt marschieren zu wollen. Auf diese Art und Weise sollte versucht werden, einen jährlichen Nazi-Event in München zu etablieren. Hiergegen formierte sich selbstverständlich antifaschistischer Widerstand..."

[weiter auf Indymedia]

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Antifa-Café am 7. Januar

Diskussionsveranstaltung zu Perspektiven antifaschistischer und linksradikaler Praxis in München

Das letzte Jahr lief nicht unbedingt schlecht für die radikale Linke in München, vielmehr gab es im Rückblick betrachtet eine Vielzahl von Aktionen, Diskussionen, Mobilisierungen zu verschiedensten gesellschaftlichen und politischen Ereignissen und Entwicklungen. Um nur einiges zu nennen: Eine große und kraftvolle Demonstration gegen die SiKo, eine gemeinsame Mobilisierung gegen den Nato-Gipfel in Strasbourg, Gegenaktionen gegen drei Naziaufmärsche und eine Vielzahl anderer Naziaktivitäten, wie etwa Kundgebungen, Mahnwachen, Infostände etc., die Antifademo zum 8.Mai, zudem noch eine, vor allem anfangs starke, Teilnahme an den aktuellen Student_innenprotesten oder etwa auch die Aktionen gegen fundamentalistische Christ_innen und Abtreibungsgegner_innen.
Wir glauben, dass es mit der radikalen Linken in München aufwärts geht, dass mehr Menschen erreicht werden können, dass Inhalte und Ziele besser vermittelt werden, dass sich mehr Menschen organisieren und eigenständig aktiv werden. Allerdings und da dürfen wir uns nichts vormachen ist die radikale Linke nach wie vor gesellschaftlich marginal. Dies gilt es zu ändern.Wir wollen mit euch die Ereignisse und Entwicklungen, Stärken und Schwächen, Bewegungen und Stillstände, vor allem aber über Perspektiven linksradikaler Poltik in München diskutieren. Dazu wird es ein kurzes Inputreferat geben, in dem wir eine kurze Chronologie geben wollen und einige Thesen vorstellen, um danach mit euch in die Diskussion einzusteigen.Darüber hinaus gibt`s wie immer Antifa-News, kühle Getränke und den offenen Antifa-Stammtisch. In der Küche zaubert das Kulinariat.  Beginn ca 21 Uhr. Offen ab 20 Uhr, Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 104 (Aufgang 2)

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Vorträge im Mittwochskafe am 30.12. & 13.1.

Im Rahmen des Mittwochskafes im Kafe Marat findet am 30. Dezember ein Vortrag zu den Aktionen gegen den WKR-Ball in Wien statt. Der WKR ist ein Zusammenschluss rechter bis rechtsextremer Studentenverbindungen aus dem deutschnationalen Lager. In den verganenen Jahren kamen Rechte und Rechtsextreme aus Österreich und ganz Europa zu hunderten auf den Ball und feierten sich und ihre reaktionäre Ideologie. Es zeigt sich, dass der Ball der männerbündischen Korporationen eine Schnittstelle zwischen der bürgerlichen Rechten und dem Rechtsextremismus darstellt. Diese Inszenierung des (deutsch-)nationalen Lagers darf nicht kommentarlos hingenommen werden. Hintergründe und Material: [Infoseite]

 Am 13. Januar gibt Claudia Barth eine Einführung in die Kritik irrationaler Welterklärungen. Der Vortrag zu "Esoterik und Leitkultur" beginnt gegen 21 Uhr im Kafe Marat in der Thalkirchnerstraße 104 (Aufgang 2)


Tønsberg das Weihnachtsgeschäft vermiesen!

Gegen den in Nürnberg ansässigen Naziladen Tönsberg sind auch dieses Jahr wieder vielfältige Aktionen geplant. Höhepunkt soll die ganztägige Belagerung des Ladens am 05.12 werden. Nürnberger Antifaschist_innen rufen dazu auf, sich pünktlich um 12 Uhr vor dem Laden in der Dr. Kurt Schuhmacherstr. 8 einzufinden. An diesem Tag soll nichts über die Ladentheke gehen und kein Nazi den Laden betreten. Neben verschiedenen Bands haben eine Vielzahl linker Kulturinitiativen die Bereicherung der Belagerung durch musikalische und politische Aktionen angekündigt. Für leckere Verpflegung wird gesorgt.

Mehr Infos: http://naziladendichtmachen.blogsport.de/
Hintergründe zu Thor Steinar: http://investigatethorsteinar.blogsport.de/


Antifa-Café am 3. Dezember

 Am Donnerstag den 3.12.09 findet, wie jeden ersten Donnerstag im Monat, das Antifa-Café im Kafe Marat statt. Diesmal mit mit einem Vortrag des Münsteraner Historikers Michael Sturm:

Von den "Schwabinger Krawallen" zur "Münchner Linie"

Im Juni 1962 lieferte sich die Münchner Stadtpolizei in Schwabing an fünf aufeinander folgenden Nächten heftige Auseinandersetzungen mit mehreren tausend Personen, die unter demonstrativer Missachtung polizeilicher Anordnungen Straßen und Kreuzungen blockierten. Die Konfrontationen sind als „Schwabinger Krawalle“ nicht nur in die Geschichte Münchens, sondern auch in die Erinnerungskultur der Bundesrepublik eingegangen.
Doch welche Auswirkungen hatten die „Schwabinger Krawalle“ für alle Beteiligten? Während die Proteste und die öffentlichen Reaktionen auf den Polizeieinsatz auf das Entstehen einer kritischen Zivilgesellschaft verwiesen, stellten die Ereignisse für die Münchner Stadtpolizei einen bedeutenden Einschnitt dar.
Unter Polizeipräsident Manfred Schreiber wurden hinsichtlich des Selbstverständnisses und der Einsatzstrategien zahlreiche Reformen in Angriff genommen, die zu bürgerfreundlicheren Handlungsmustern führen sollten und unter dem Begriff „Münchner Linie“ bekannt wurden. Wie entwickelten sich also das Verhältnis zwischen Polizei und den sich herausbildenden Jugendkulturen sowie der Studentenbewegung während der turbulenten 1960er Jahre in der bayrischen Landeshauptstadt? Wie verliefen die Begegnungen zwischen Polizisten und nonkonformen Jugendlichen bei Beatkonzerten, im Englischen Garten oder in den Straßen Schwabings?
Der Vortrag liefert Einblicke in die spannende, aber vielfach vergessene Protestgeschichte Münchens.

Außerdem wie immer Antifa-News, Infotische, Musik und kühle Getränke. In der Küche zaubert das Kulinariat. Kafe Marat, Thalkirchnerstr.104/II


Bericht: Antifa Actionday in München

700 auf kraftvoller autonomer Antifademo +++ 1000 auf bürgerlicher Demo +++ 3000 Antifaschist_innen an der Route +++ Direkte Aktionen und Blockaden +++ Nazidemo wird nach der Hälfte der Route aufgelöst. Bericht über einen erfolgreichen Antifa-Aktionstag.

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Infoupdate : Naziaufmarsch erlaubt – Infofon – Convergence Center

Naziaufmarsch erlaubt


Soeben hat das bayerische Verwaltungsgericht dem Einspruch der Nazis stattgegeben. Wie letztes Jahr wurde das Verbot kurzfristig vor dem Marsch in der 2. Instanz gekippt. Dies ist exakt der gleiche Verlauf wie im letzten Jahr. Damals wurde der Marsch ebenfalls verboten und kurzfristig wieder erlaubt. Antifas haben stets bekundet, dass das vorläufige Verbot nichts definitives heißt. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass wir uns im Kampf gegen Nazis nicht auf den Staat und seine Organe verlassen können. Besondere Bedeutung könnte dieser so genannte „Heldengedenkmarsch“ allerdings dadurch erhalten, dass der „Jürgen Rieger Gedenkmarsch“ in Wunsiedel momentan noch verboten ist. Die Entscheidung dafür steht heute Nachmittag an. Wenn Wunsiedel verboten bleibt, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass München die Ersatzveranstaltung hierfür wird. Für diesen Fall ist mit erheblich mehr Nazis in München zu rechnen.

Das Gericht „teilt zwar die Auffassung, dass die angemeldete Versammlung sich an die Heldengedenkfeiern des nationalsozialistischen Regimes anlehnt“. Doch das rechtfertige kein Verbot des Naziaufmarsches. „Nach Auffassung des BayVGH (Bayerische Verwaltungsgerichtshofs) verkennt das ausgesprochene Versammlungsverbot sowohl die rechtlichen Anforderungen des Bayerischen Versammlungsgesetzes als auch die Bedeutung der verfassungsrechtlich geschützten Meinungsfreiheit.“ Im Klartext: Naziaufmärsche stehen unter dem Schutz der freien Meinungsäußerung und für alle Eventualitäten steht ja noch das Versammlungsgesetz zur Verfügung.
Interessant ist auch, dass das Gericht die Nazis nicht für ihre eigene Mobilisierung haftbar macht. Sowohl das Mobilisierungsvideo, als auch diverse Postings in Naziforen, in denen die zentralen Figuren des Naziaufmarsches teilweise offen mit ihren richtigen Namen agieren, sein nicht auf die Veranstalter zurück zu führen. Dies führt das Gericht dazu zu behaupten: „Die für ein Verbot zusätzlich erforderliche Gefahr einer Beeinträchtigung der Würde der Opfer des NS-Regimes könne durch die mit der Versammlung beabsichtigte rechtsextreme nationalistische Meinungsäußerung, dass alle gefallenen deutschen Soldaten Helden gewesen wären, nicht begründet werden, weil es insoweit an einer erkennbaren Beziehung zwischen der Meinungskundgabe und der Würde der Opfer des NS-Regimes fehle.“

Der Antifa Actionday wird morgen, 14.11. ab 10:30 am Georg-Freundorfer-Platz (U4/U5 Schwanthalerhöhe) unter dem Motto „Gegen Naziaufmarsch, Militär und kapitalistischen Normalbetrieb“ stattfinden.

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Naziaufmarsch - Aktueller Stand

Das Verwaltungsgericht München hat heute das vom Kreisverwaltungsreferat (die dafür zuständige Behörde) ausgesprochene Verbot des „Heldengedenkmarschs“ am 14.11. in erster Instanz bestätigt und sich in der Begründung der Stadt angeschlossen es handle sich um eine „Reinszenierung des nationalsozialistischen Heldengedenkens“.

Das heißt erst einmal noch gar nichts!

Auch letztes Jahr hatte das Verbot der Stadt vor dem Verwaltungsgericht gehalten und war eine Instanz später am Vortag gekippt worden. Mit der Gerichtsentscheidung, ob die Nazis demonstrieren dürfen, rechnen wir nicht vor Freitag, eventuell auch erst am Samstag, da die Nazis auch angekündigt haben, einen Not- und Eildienst beim Bundesverfassungsgericht beantragt zu haben. Auch eventuelle Spontananmeldungen der Nazis für Samstag können wir nicht ausschliessen.

Wir wissen also erst Samstag Mittag sicher, ob die Nazis laufen werden oder nicht. Aber auch wenn die Nazis nicht laufen wollen wir mit dem Antifa-Actionday ein offensives und selbstbewusstes Zeichen gegen Nazis, Militarismus und Kapitalismus setzen.

Wir sehen uns am 14.11 um 10:30 in München auf dem Georg-Freundorfer-Platz (U4/U5 Schwanthalerhöhe)  


Muc: Akademie der bildenden Künste besetzt

Seit dem 5. November ist die Akademie der bildenden Künste in München von ca. 250 Leuten besetzt worden. Das Ganze ist im Zuge der Proteste und Besetzungen gegen neoliberale Bildungspolitik, wie der Einführung von Studiengebühren und dem Bolognaprozess entstanden. Am 17. November werden bundesweit Bildungsproteste stattfinden. Wir erklären uns mit den Besetzer_innen solidarisch und rufen dazu auf, Proteste, Besetzungen und Demos zu unterstützen.

mehr Infos auf: Bildungstreik München


Muc: Naziaufmarsch verboten

+++ Naziaufmarsch aktuell verboten - Antifa-Actionday findet auf jeden Fall statt +++

Wie heute bekannt gegeben wurde, hat die Stadt München den Naziaufmarsch am 14.11. in München verboten. Sie begründet dies mit der offenen Verherrlichung des Nationalsozialismus. Der Antifa-Actionday wird auf jeden Fall stattfinden. Die Polizei gibt an sich auf alle Szenarien vorzubereiten und bis zu 1300 Polizist_innen einzusetzen.

Auch im letzten Jahr hatte die Stadt schon versucht den "Heldengedenkmarsch" zu verbieten, was einen Tag zuvor schließlich in zweiter Instanz am Bayrischen Verwaltungsgerichtshof scheiterte. Damals war die einzige nennenswerte Folge der Verbotsbemühungen eine Demobilisierung auf Seiten der antifaschistischen Kundgebung, da viele aus der Zeitung "erfahren" hatten, der Naziaufmarsch sei verboten.Auch dieses Jahr gehen wir nicht davon aus, dass der Naziaufmarsch verboten bleibt. Eine Aufhebung des Verbots kann evtl. auch sehr kurzfristig erfolgen.

Der Antifa-Actionday soll sich gegen weit mehr richten als den Naziaufmarsch. Es geht uns um eine  tief greifende und radikale Kritik der Verhältnisse die faschistische und nazistische Ideologien erst möglich machen, um eine fundamentale Kritik an militaristischen Veranstaltungen wie dem "Heldengedenken" oder dem Volkstrauertag, an Nation und Nationalismus die Menschen von gesellschaftlicher Teilhabe ausgrenzen, am Staat der durch repressiven Zwang die Verhältnisse stützt und der kapitalistischen Verwertungslogik in der Ausbeutung und Konkurenzdenken vorherrschen.Zum einem glauben wir nicht, dass der Naziaufmarsch verboten bleibt, zum anderen haben wir genug andere Gründe gegen Nazis, Militarismus und Kapitalismus auf die Straße zu gehen.

Treffpunkt für alle Antifas:
Samstag, 14.11.2009, 10.30 Uhr, Georg- Freundorfer-Platz (U4/U5 Schwanthalerhöhe)

Unter www.actionday.tk  halten wir euch ständig über den aktuellen Stand auf dem Laufenden. Da gibt es jetzt auch die  uns bekannten Zugtreffpunkten aus anderen Städten.

Antifa-Café am 5. November 2009

Wie jeden ersten Donnerstag im Monat, findet am 5. November das Antifa-Café im Kafe Marat statt. Dieses Mal mit Infovortrag zum Antifa Actionday gegen Naziaufmarsch, Militär und kapitalistischen Normalbetrieb am 14.11. in München. Aufruf, alle Infos, Termine usw.: [actionday.tk]
Die Veranstaltung beginnt gegen 21 Uhr. Offen ab 20 Uhr. Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 104/II

 




Muc: Stand vor dem Actionday

Am Samstag, den 14.11.09 findet in München ein Antifa Actionday statt. Nazis aus dem Spektrum der „Freien Nationalisten München“ (FNM) und der NPD rufen für diesen Tag zu einem so genannten „Heldengedenken“ auf. Nach dem Naziaufmarsch im letzten Jahr, der durch ein massives Aufgebot von Polizist_innen1 durchgesetzt wurde, ist dies der zweite Versuch von Münchner Nazis, einen Aufmarsch anlässlich des so genannten „Volkstrauertages“ durchzuführen. Bei dieser Veranstaltung geht es Ihnen darum, Wehrmachts- und SS-Soldat_innen2 als „Helden“ zu verklären, ihre millionenfachen Verbrechen zu relativieren und damit den Nationalsozialismus offen zu verherrlichen.

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My Body My Choice: Demo am 24.10.09

Nachdem die reaktionären, selbsternannten "Lebensschützer" ihren 1000-Kreuze-Marsch auf den 24. Oktober verschoben haben, finden auch die antisexistischen Gegenaktionen an diesem Tag statt. [mehr Infos]

Um 12 Uhr beginnt eine kurze Auftakt-Kundgebung auf dem Georg-Freundorfer-Platz, worauf hin die Demo zügig losgehen wird. Alle wichtigen Infos gibt es auf der Seite des "Antisexistischen Aktionsbündnis München" [asab_m].

 16.10.08: Kein Burschenschaftskommers in München!

Hierzu dokumentieren wir den Aufruf der r | am :

Am 16.10.2009 findet in dem von Bund und Freistaat mit finanziellen Mitteln ausgestatteten „Sudetendeutschen Haus“ in der Hochstr.8 nähe Rosenheimer Platz ein Kommers der „Deutschen Burschenschaft (DB)“ unter dem Motto „2000 Jahre Hermannsschlacht“ statt. Burschenschaften sind studentische Verbindungen mit politischer Ausrichtung, in Tradition eines geschichtlichen Deutschnationalismus dessen wesentliche Bestandteile aus Antisemitismus, Heterosexismus, elitärem und völkischem Denken bestehen.

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Aufruf zum Antifa Actionday

Nazis aus dem Spektrum der „Freien Nationalisten“ und der NPD rufen für den 14.11. zu einem so genannten „Heldengedenken“ auf. Nach dem Naziaufmarsch im letzten Jahr, der durch ein massives Aufgebot von Polizist_innen1 durchgesetzt wurde, ist dies der zweite Versuch von Münchner Nazis, einen Aufmarsch anlässlich des so genannten „Volkstrauertages“ durchzuführen. Bei dieser Veranstaltung geht es Ihnen darum, Wehrmachts- und SS-Soldat_innen2 als „Helden“ zu verklären, ihre millionenfachen Verbrechen zu relativieren und damit den Nationalsozialismus offen zu verherrlichen.
Der Geschichtsrevisionismus ist in den letzten Jahren verstärkt zu einem äußerst attraktiven Betätigungsfeld für die extreme Rechte geworden. Ganz offen wird hierbei auf den nationalsozialistischen Begriff des „Heldengedenkens“ zurückgegriffen. Durch die Umdeutung von Akteur_innen, Orten und Begriffen soll der historische Nationalsozialismus als Ganzes rein gewaschen werden. So versuchen Nazis eine extrem patriarchale, rassistische, antisemitische und ausbeuterische Gesellschaftsordnung auch für die Gegenwart wieder denkbar zu machen. Wir wollen mit dem „Antifa Action Day“ ein klares Zeichen gegen Faschismus, Geschichtsrevisionismus und Militarismus setzen und für die Überwindung der kapitalistischen Verhältnisse kämpfen.


[weiterlesen auf actionday.tk]


Antisexistischer Spaziergang am Samstag

Um die Bewohner_innen des Westends auf das „Lebenszentrum“ (Westendstraße 78) der Fundi-Vereine „EuroProLife“ und „Helfer für Gottes kostbare Kinder“ und deren Machenschaften aufmerksam zu machen, wird es am Samstag einen Antisexistischen Spaziergang geben.

Treffpunkt ist um 11 Uhr am Georg-Freunddorfer-Platz.

Es besteht sicherlich auch Raum für kreative und lautstarke Aktionen.

Aktueller Anlass für den Spaziergang ist der 2 Wochen später am 24. Oktober stattfindende 1000-Kreuze-Marsch. Gegen diesen Aufzug der Fundis und für das Recht auf Abtreibung wird es eine Demonstration unter dem Motto MY BODY MY CHOICE geben.

Zeit, Ort und weitere Infos folgen noch. Schaut einfach öfter mal bei asabm.blogsport.de vorbei.

Ähnliches fand auch vor kurzem in Berlin statt. Dort sind dann auch ein paar Kreuze in der Spree gelandet. Da nun langsam der Herbst anfängt, bekommt die Isar auch immer mehr Strömung.

Und am Freitagabend wird es im Kafe Marat auch thematisch passende Filme und aktuelle Informationen geben.


Hello! Meine Cocktailparty ist wichtiger als Deutschland

Diesen Freitag, in der Nacht auf den 3. Oktober, feiern wir anstatt der Nation uns selbst. Und das mit einer delikaten Mischung erlesener Cocktails und Longdrinks die geschickt mit guter Tanzmusik kombiniert serviert wird. Für die Ohren und Tanzbeine wird eine erlesene Auslese feinster Musik von Punk über Elektrisches bis hin zu Popstücken aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, garantiert frei von Deutschtümelei und Wiesendeppentum gereicht.
Dieses rauschenden Fest findet exklusiv im [Kafe Marat] in der Thalkirchnerstr. 104/ 2. Aufgang statt. Beginn ist ab 20:00 Uhr.

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Antifa-Café am 1. Oktober

 Wie jeden ersten Donnerstag im Monat, findet am 1. Oktober das Antifa-Café im Kafe Marat statt. Inhaltlich dreht sich diesmal alles um den diesjährigen „1000-Kreuze-Marsch“ christlicher Fundis in München. Die Arbeit dieser selbsternannten „Lebensschützer“ zielt primär auf das Verbot und die Bestrafung von Abtreibungen. Letztes Jahr zelebrierten sie ihre reaktionäre, frauenfeindliche und heterosexistische Gedenkveranstaltung gemeinsam mit Neonazis. Am 10.10. werden Antisexist_Innen und Antifaschist_Innen mit einem antisexistischen Spaziergang gegen religiöse Fundis und für das bedingungslose Recht auf Selbstbestimmung der Frauen demonstrieren. Der Fundi-Gebetsmarsch wurde mittlerweile auf den 24.10. verschoben, auch hier sind vielfältige antisextische Aktionen geplant.
Das Bündnis Pro Choice referiert über die Geschichte der Abtreibung, beleuchet die „Lebensschützer“. Darüber hinaus gibt`s wie immer Antifa-News, kühle Getränke und den offenen Antifa-Stammtisch. In der Küche zaubert das Kulinariat.

Sonderseite zum Actionday am 14. November

Für aktuelle Infos, Termine, Materialien usw. gibt es ab jetzt unter actionday.tk eine Sonderseite zum Antifa Actionday in München am 14. November.

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