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  • Antifa-Café am 3. Juni

    Das „Freie Netz Süd“ ist eine der aktivsten Neonazivereinigungen in Bayern. Der Zusammenschluß vieler Neonazigruppen und Kameradschaften aus ganz Bayern ist Anfang 2009 das erste Mal öffentlich in Erscheinung getreten und fällt durch seinen unverblümten Bezug auf den Nationalsozialismus und massive Hetze gegen Linke auf. Die Gewalttätigkeit des „Freien Netz Süd“ zeigte sich am krassesten im Angriff des Neonazis Peter Rausch auf einen jugendlichen Antifa in der Nürnberger U-Bahn Ende April. Er verletzte den 17-jährigen Antifaschisten so schwer, dass dieser mehrfach wiederbelebt und für mehrere Tage in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Sein Mobilisierungspotential zeigte das „Freie Netz Süd“ am 1.Mai in Schweinfurt, als es etwa 1000 Neonazis zu einer Aufmarsch mobilisieren konnte. In München demonstrierte das „Freie Netz Süd“ zuletzt im April 2009 gegen die Verurteilung des Holocaustleugners Horst Mahler.
    Die Kader des „FNS“ sind alle schon lange in der Neonaziszene organisiert. Die Nürnberger Matthias Fischer und Norman Kempken stammen aus der im Januar 2004 verbotenen „Fränkischen Aktionsfront (FAF). Letzterer ist auch als langjähriger und besonders aktiver Anti-Antifa-Aktivist in Erscheinung getreten. Aus dem Münchner Raum treten vor allem der ehemalige NPD-Kader und Kameradschaftsführer Norman Bordin und Karl-Heinz Statzberger, ehemaliges Mitglied der Wiese-Gruppe für das „Freie Netz Süd“ in Erscheinung.Nicht zuletzt aus aktuellem Anlass wollen mit dieser Veranstaltung die Ideologie, Organisation und Praxis des „Freien Netz Süd“ unter die Lupe nehmen und mit euch Gegenstrategien diskutieren.




    Donnerstag, 3. Juni, Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 104/II