AntifaCafé

Nicht erst die kürzlich öffentlich gewordene „Terror-Serie“ des „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU), auf deren Konto mindestens 10 Tote gehen, sind die ersten dieser Art. Speziell in München und Bayern gab es in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von neonazistisch motivierten Morden, Brandstiftungen und Bombenattentaten, wie zum Beispiel das Attentat auf das Oktoberfest 1980, der Brandanschlag auf dei Discothek „Liverpool“ 1984 oder der versuchte Sprengstoffanschlag auf die Grundsteinlegung des Jüdischen Gemeindehaus im Jahr 2003.
Der Vortrag soll eine kritische Beleuchtung der Geschichte des rechten Terrors, seiner Formen und der Akteur_innen geben und versucht das Phänomen „Rechtsterrorismus“ zu fassen.
Robert Andreasch ist freier Journalist und Mitarbeiter des aida-Archivs und schreibt Artikel in verschiedenen antifaschistischen Zeitschriften wie „Der rechte Rand“.