Abschiebeterminal verhindern

Die Kampagne Abschiebeterminal MUC verhindern ruft für Montag, den 16. März zu einer Demonstration in München auf. Start ist um 17 Uhr am Gärtnerplatz:

München darf nicht zur Abschiebehauptstadt werden! Stoppt den Bau des Abschiebeterminals!

Die Bundespolizei plant am Münchner Flughafen ein eigenes Abschiebeterminal. Mit diesem Terminal soll es ab Ende 2028 möglich sein, bis zu 100 Personen an einem Tag über den Flughafen München abzuschieben. Die Stadt München hält 23 % an der Flughafen München GmbH (FMG) und stimmt in der kommenden Aufsichtsratssitzungen mit über das Vorhaben ab. Doch statt ein klares Signal gegen die weitere Eskalation der Abschiebepolitik zu setzen, hat sich der OB zuletzt öffentlich für den Bau ausgesprochen.

Der Bau des Abschiebeterminals stellt eine weitere Verschärfung einer menschenfeindlichen Migrationspolitik dar. Das möchte die Kampagne „Abschiebeterminal MUC verhindern“ nicht unwidersprochen hinnehmen und organisiert Protest – gegen das geplante Terminal und gegen eine Politik, die Abschiebungen als alternativlos verkauft und sie gleichzeitig der öffentlichen Kontrolle entzieht. Wir wollen am 16.03. ein klares Zeichen für eine offene und solidarische Stadtgesellschaft setzen und fordern die Politik auf, sich vehement gegen das Abschiebeterminal einzusetzen.

Menschenrechte müssen auch unter Druck verteidigt werden!

München darf nicht Abschiebehauptstadt werden!

Montag, 16.03.2026, 17 Uhr
Gärtnerplatz

Alle Infos zu dem geplanten Abschiebeterminal finden sich auf der Seite von Abschiebeterminal MUC verhindern.