Allgemein

Keine Ruhe den Nazis

Wie jedes Jahr planen Neonazis um Roland Wuttke auch 2021 ein Gedenken für Reinhold Elstner. Am 25. April 1995 hatte sich der ehemalige Wehrmachtssoldat vor den Stufen der Feldherrnhalle selbst verbrannt. Er wollte dies als Protest gegen die Wanderausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ verstanden wissen. Diese Ausstellung trug einen wesentlichen Teil dazu bei, mit dem Mythos der „sauberen Wehrmacht“ aufzuräumen und ihre Verwicklung in und aktive Beteiligung an Völkermord und Vertreibung unmissverständlich einer breiten Öffentlichkeit vor Augen zu führen.weiterlesen>>

Fundis zum Teufel jagen

Am 20. März 2021 plant der Anti-Abtreibungsverein „Stimme der Stillen“ den ersten „Marsch für das Leben“ in München. Es wird eine feministische Demo und Proteste gegen den Aufmarsch der Fundis geben. Die Demonstration startet pünktlich um 12 Uhr an der Münchner Freiheit. Auf die Straße für reproduktive Selbstbestimmung! weiterlesen>>

Ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag in Hanau

Am 19. Februar 2020 wurden Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin aus rassistischen Motiven ermordet. Wenn sich die Tat am Freitag, den 19. Februar, zum ersten mal jährt, wird es überall Kundgebungen, Demonstrationen und Gedenkaktionen geben. Auch in München wollen wir in Gedenken an die Ermordeten demonstrieren. weiterlesen>>

Aufruf zur digitalen Solidarität

Der § 219a verhindert, dass Ärzt:innen in Deutschland über Schwangerschaftsabbrüche informieren dürfen. Immer wieder werden Ärzt:innen für das vermeintliche „Werben“ bzw. de facto die Weitergabe von Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen rechtlich belangt. Wir solidarisieren uns mit allen nach § 219a StGB angeklagten Ärzt*innen. In diesem Zusammenhang veröffentlichen wir hier die Informationsblätter, deren Weitergabe Kristina Hänel verboten wurde. weiterlesen>>

Gedenken in der Schillerstraße

Am 7. Januar 2021 jährt sich der rechte Anschlag der „Gruppe Ludwig“ auf den Club „Liverpool“ zum 37. Mal. Die „Gruppe Ludwig“ beging zwischen 1977 und 1984 in Norditalien und München Anschläge, bei denen 15 Menschen starben. Durch den Anschlag in der Schillerstraße kam Corinna Tartarotti ums Leben. Die Antisexistische Aktion München ruft zur Gedenkkundgebung um 18:30 Uhr an der Schillerstraße 11A auf. weiterlesen>>

Gedenkdemonstration in Erlangen

Dieses Jahr, am 19. Dezember 2020, jährt sich das antisemitische Attentat auf Shlomo Lewin und Frida Poeschke zum 40. Mal. Zu diesem Anlass findet um 17.30 Uhr eine antifaschistische Gedenkkundgebung an der Lewin-Poeschke-Anlage in Erlangen mit anschließender Demonstration statt. Gemeinsam wollen wir Shlomo Lewin, Frida Poeschke und allen Opfern rechter Gewalt gedenken. weiterlesen>>

Kontinuität – Vergessen – Gedenken.

Am 2. Dezember findet im Rahmen der antifaschistischen Kampagne #mehrals40Jahre eine Podiumsdiskussion mit Seda Ardal, Ibrahim Arslan, Martina Renner und Max Czollek zu rechtem Terror in Deutschland seit 1980 statt. weiterlesen>>

Demo gegen Repression

Für Freitag, den 27.11. wird zu einer Demonstration auf dem Marienplatz aufgerufen. Anlass ist der Auftakt der Massenprozesse zu den G20-Protesten am Rondenbarg. Dabei sind insegesamt über 80 Personen angeklagt, denen lediglich die Teilnahme an einem Demozug vorgeworfen wird. weiterlesen>>

Antifa Infoticker

Im Telegram-Channel des Antifa Infoticker gibt es aktuelle Termine und Infos zu antifaschistischen Aktionen, rechten Aktivitäten und linken Veranstaltungen in München. Den Ticker findet ihr hier: t.me/antifainfo089

Auch NIKA-Bayern hat übrigens einen Channel für aktuelle Infos zu Aktionen und Veranstaltungen. Dort gibt es auch Informationen zu Mobilisierungen der extremen Rechten: t.me/NIKA-Bayern

40 Jahre nach dem Oktoberfestattentat

Der rechte Terror der Gegenwart hat eine lange Tradition, die bis zum Ende des Nationalsozialismus zurückreicht. Im Jahr 1980 forderten drei rechtsterroristische Anschläge in Hamburg, München und Erlangen allein insgesamt 16 Todesopfer. Die Erinnerung an diese Taten wachzuhalten bedeutet auch, auf Kontinuitäten hinzuweisen, die von 1980 bis heute reichen. weiterlesen>>