München

Gegen die automobile Stadt

Den öffentlichen Raum aneignen!

No Future For IAA ruft zu massenhaften Aktionen des zivilen Ungehorsams auf: No Future For IAA ist Teil der Sand im Getriebe Struktur und der #BlockIAA Aktionen des zivilen Ungehorsams. Wir teilen den Aktionskonsens als verbindlichen Rahmen unseres Protests. Im Zeitraum vom 9. bis 13. September 2021 werden wir, gemeinsam mit vielen Menschen, die Internationale Automobilausstellung (IAA) in München blockieren und den reibungslosen Ablauf der IAA stören.
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Unter der Straße liegt der Strand

Die Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie wird bekanntlich nur vom Einfallsreichtum der deutschen Politik übertroffen. SUVs und Diesel-Gate, Waffenexporte und Braunkohleabbau, VW und BMW, Armin Laschet und Annalena Baerbock. Alles weltweit bekannte Gütezeichen deutschen Tatendrangs und Erfindergeistes: In liebevoller Verbindung zur Schau gestellt auf der diesjährigen Internationalen Automobil Ausstellung in München. Wer sehen will, was morgen bewegt, kann ihn dort bewundern, den neuen deutschen Exportschlager: E-Mobilität hurra, Klimaziele adé. Denn nur, wenn alles schön grün angemalt wird, bleiben wir Vize-Exportweltmeister der Herzen und dürfen den Porsche Cayenne behalten. Jetzt eben mit Lithium-Batterie. weiterlesen>>

Keine Ruhe den Nazis

Wie jedes Jahr planen Neonazis um Roland Wuttke auch 2021 ein Gedenken für Reinhold Elstner. Am 25. April 1995 hatte sich der ehemalige Wehrmachtssoldat vor den Stufen der Feldherrnhalle selbst verbrannt. Er wollte dies als Protest gegen die Wanderausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ verstanden wissen. Diese Ausstellung trug einen wesentlichen Teil dazu bei, mit dem Mythos der „sauberen Wehrmacht“ aufzuräumen und ihre Verwicklung in und aktive Beteiligung an Völkermord und Vertreibung unmissverständlich einer breiten Öffentlichkeit vor Augen zu führen. weiterlesen>>

Ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag in Hanau

Am 19. Februar 2020 wurden Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin aus rassistischen Motiven ermordet. Wenn sich die Tat am Freitag, den 19. Februar, zum ersten mal jährt, wird es überall Kundgebungen, Demonstrationen und Gedenkaktionen geben. Auch in München wollen wir in Gedenken an die Ermordeten demonstrieren. weiterlesen>>

Antifa Infoticker

Im Telegram-Channel des Antifa Infoticker gibt es aktuelle Termine und Infos zu antifaschistischen Aktionen, rechten Aktivitäten und linken Veranstaltungen in München. Den Ticker findet ihr hier: t.me/antifainfo089

Auch NIKA-Bayern hat übrigens einen Channel für aktuelle Infos zu Aktionen und Veranstaltungen. Dort gibt es auch Informationen zu Mobilisierungen der extremen Rechten: t.me/NIKA-Bayern

40 Jahre nach dem Oktoberfestattentat

Der rechte Terror der Gegenwart hat eine lange Tradition, die bis zum Ende des Nationalsozialismus zurückreicht. Im Jahr 1980 forderten drei rechtsterroristische Anschläge in Hamburg, München und Erlangen allein insgesamt 16 Todesopfer. Die Erinnerung an diese Taten wachzuhalten bedeutet auch, auf Kontinuitäten hinzuweisen, die von 1980 bis heute reichen. weiterlesen>>

Mehr als 40 Jahre

Das Jahr 1980 markiert einen brutalen Kulminationspunkt rechter Gewalt in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. In diesem Jahr entlud sich das gefährliche Potential der neonazistischen Strukturen, die sich seit dem Ende des Nationalsozialismus formiert hatten. Zentrale Ereignisse von 1980 stehen exemplarisch für Kontinuitäten im Umgang mit rechtem Terror, die bis heute fortbestehen. 2020 jähren sich die tödlichen Anschläge auf Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân in der Hamburger Halskestraße, auf das Oktoberfest in München und auf Shlomo Lewin und Frida Poeschke in Erlangen zum 40. Mal. weiterlesen>>

Antifa-Café: Rundgang

Das Antifa-Café veranstaltet corona-bedingt kein reguläres Café, sondern einen Rundgang mit Abstand im Freien. Dabei werden wir uns am Beispiel von ausgewählten Orten in München mit kolonialen Spuren und dekolonisierenden Aktionen im Stadtraum auseinandersetzen. weiterlesen>>

Unite Against Racism!

Ende Mai geht ein Smartphone-Video um die Welt. Ein Video in dem der 46-jährige George Floyd unter den Knien eines weißen Cops erstickt. Acht Minuten und 46 Sekunden in denen Floyd 16 mal verzweifelt darauf hinweist, dass er keine Luft bekommt. „I can’t breathe“: Ein Ausruf der bereits 2014 zum beklemmenden Symbol gegen rassistische Polizeigewalt wurde, nachdem Eric Garner in New York City bei einer gewaltsamen Festnahme starb – kurz vor den tödlichen Schüssen auf Michael Brown in Ferguson. weiterlesen>>

Ein paar Worte zur Corona-Krise

Mittlerweile sind in München Bars und Boazn dicht, die Gottesdienste fallen aus. Es ist Katastrophenfall, das Robert Koch Institut stuft das Gesundheitsrisiko durch das Coronavirus in Deutschland inzwischen als „hoch“ ein. In der Social-Media-Bubble sind die betont unbesorgten Blödeleien längst Hashtags gewichen, die dich auffordern zuhause und nach Möglichkeit deinem Job fern zu bleiben. Vielen, die Berichte von Freund_innen und Genoss_innen aus Italien verfolgt hatten, war das Lachen schon einige Tage vorher im Halse stecken geblieben. weiterlesen>>