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  • Der rechte Rand ist nicht genug

    Schon jetzt steht fest: Der Sommer wird nicht langweilig. Am 18. und 19. Juni findet in Frankfurt die zweite Konferenz der Kampagne Nationalismus ist keine Alternative statt. Auftakt für das zweite Standbein der Kampagne werden europaweite dezentrale Aktionstage gegen Abschottung vom 24.-26. Juni sein, an denen wir den Akteuren der Abschottung auf die Pelle rücken wollen. Vorbild dafür ist der Aktionswochenende gegen die „Brandstifter in Nadelstreifen“ Anfang März. Mitte Juli folgt dann das NoBorder Camp in Thessaloniki, gerade mal eine Autostunde von Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze entfernt. Auf dem Camp wird es in Theorie und Praxis darum gehen, Formen der konkreten Solidarität mit Geflüchteten zu entwickeln sowie die Aktuere und Profiteure der Festung Europa anzugreifen.

    (mehr Infos)

    18./19. Juni: II. NIKA-Konferenz in Frankfurt

    24.-26. Juni: Die Festung Europa angreifen! Dezentrale Aktionstage gegen die Akteure der Abschottung

    15.-25. Juli: Europaweites NoBorder Camp in Thessaloniki


    Grande Union Abgrund #3

    Etwas Besseres als Sachzwang? Dilemmata emanzipatorischer Praxis im Zeichen der Krise.
    mit John Malamatinas

    Die Veranstaltung thematisiert die aktuellen Konfliktlinien und Widersprüche sozialer Kämpfe im „Krisenlabor“ Griechenland. Dabei sollen in Reflexion auf das Scheitern des linkskeynesianischen Reformismus die Chancen und Grenzen staatsferner Bewegungen ausgelotet werden. Zu diskutieren ist, wie sich eine emanzipatorische und solidarische Praxis der radikalen Linken angesichts von Austeritätsregime und reaktionären Mobilisierungen hier wie dort gestalten lässt. Unser Gast, der Aktivist und Publizist John Malamatinas, lebt in Köln und Thessaloniki. Seine vornehmliche Beschäftigung gilt den Themengebieten Nationalismus, soziale Kämpfe und Krise in Griechenland.

    Mi. 1. Juni im Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)
    20 Uhr


    Antifa-Café im Juni

    Nicht gekommen um zu bleiben. Eindrücke aus dem Jungle von Calais

    Die humanitäre Lage ist nicht nur an den Außengrenzen der EU katastrophal, sie spitzt sich auch an den wieder errichteten Binnengrenzen zu. Aufgrund von Einreisekontrollen und zunehmenden Verschärfungen in den Asylgesetzgebungen der Mitgliedsstaaten sind vielerorts Menschen mit ihren Hoffnungen auf ein sicheres und menschenwürdiges Exil gestrandet. Einer dieser Orte, an denen die europäische Abschottung gravierende Gefahren für Leib und Leben von Geflüchteten auch im Herzen Europas offenbart, ist die nordfranzösische Hafenstadt Calais. Seit Jahren versuchen MigrantInnen hier, nach Großbritannien überzusetzen. Doch infolge der Militarisierung der Hafenanlagen und der Abriegelung des Eurotunnels im Oktober 2015 wird eine Weiterreise immer gefährlicher und unwahrscheinlicher. Mittlerweile leben über 5000 Menschen im „Jungle“, einem wilden Camp. Viele versuchen nächtlich die Überfahrt. Sie sind konfroniert mit menschenunwürdigen Bedingungen, täglicher Intervention durch Polizei und Gendarmerie sowie einem rassistischen und neofaschistischen Klima in der Region.

    Der Refugee Support Calais war Ende März vor Ort, um den täglichen Kampf der Geflüchteten zu unterstützen. Nun wird er mit einer Fotoausstellung bei uns zu Gast sein und berichten, wie das Leben im Jungle nach der Teilräumung weiter geht. Im Vortrag geht es vor allem um Fragen der Organisation und Selbstorganisation unter den BewohnerInnen, um Repression und das Binnengrenzregime, um Widersprüche in der Freiwilligenarbeit sowie das Spannungsfeld zwischen Hilfe, Support und politischem Aktivismus. Dabei werden sowohl „Stimmen aus dem Jungle“ zu Wort kommen als auch auch erfahrene Widersprüche zur Debatte gestellt. Zu fragen ist mit Blick auf all die Brennpunkte in Europa, wie eine gemeinsame politische Praxis von Menschen mit und ohne Fluchthintergrund gestaltet werden kann, die sich nicht allein in humanitärer Hilfe erschöpft, aber auch niemanden instrumentalisiert.

    Do. 2. Juni, Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)
    Offen ab 20 Uhr / Vortrag um 21 Uhr


    Beyond Borders

    Beyond Borders
    Make Fortress Europe History

    Die sozialen und ökonomischen Entwicklungen der letzten Jahre lassen nur erahnen, welcher Zukunft wir entgegen sehen: der Abbau demokratischer Strukturen und Prozesse, eine Zunahme ökonomischer Unsicherheit und Prekarität, der Ausbau des staatlichen Gewalt- und Kontrollapparates und ein Erstarken von rechtspopulistischen und faschistischen Parteien in vielen Teilen Europas. Während Europa Menschenrechte, Gleichheit und Frieden für alle verspricht, wird die konkrete Lebensrealität für immer mehr Menschen zum reinen Alptraum. Das gleiche autoritäre und neoliberale System, das Millionen Menschen in Südeuropa in die Armut getrieben hat, errichtet nun Stacheldrahtzäune in ganz Europa. Dieses Krisenmanagement bedeutet – wieder einmal – mehr Abschottung, mehr Ausschluss und mehr Hass gegen das Unbekannte, das “Fremde”, das “Andere”. Die Angst vor einer “äußeren” Bedrohung führt zu einer gesteigerten Identifikation mit dem “Inneren”, zu einem Erstarken von Nationalismus und Rassismus.
    Ein breites Netzwerk organisiert vom 15. bis zum 24. Juli ein No Border-Camp in der Innenstadt Thessalonikis. Die Stadt befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Idomeni und zur griechisch-mazedonischen Grenze und birgt selbst Lager für Geflüchtete sowie EU-Institutionen und andere Akteure der Abschiebung und Abschottung.

    (mehr Infos)


    Petry-Veranstaltung doch im Hofbräukeller

    AfD klagt sich durch: die Veranstaltung mit Frauke Petry findet nun doch wie geplant am Freitag (morgen) im Hofbräukeller statt! Wir rufen daher zum antifaschistischen Protest auf dem Wiener Platz (vor dem Hofbräukeller) auf – ab 18 Uhr ist dort eine Kundgebung angemeldet.


    Schießt die Petry auf den Mond, das ist Raumfahrt die sich lohnt

    Kein Auftritt der AfD-Chefin am 13. Mai in München!

    Keine Frage: nach den kurzen Lichtblicken im „Sommer der Migration“ sind die Verhältnisse in Kaltland nochmal eklatant beschissener geworden, als sie es vorher ohnehin schon waren. Unterstützt von nahezu allen politischen Parteien wurden die meisten Errungenschaften antirassistischer Kämpfe der letzten Jahren vollends einkassiert, in öffentlichen Debatten wird in puncto Rassismus fast kein Blatt mehr vor den Mund genommen und mit dem Rückschiebeabkommen mit der Türkei hat die EU einen der dreckigsten Deals in der Geschichte ihres Migrationsregimes vollziehen können.    

    Im Fahrwasser dieser Politik und befeuert vom rassistischen Wieder-zu-sich-selbst-Finden des rassistischen deutschen Mobs a la Pegida, Brandanschlägen und Co. formiert sich mit der AfD das erfolgsversprechendste Projekt der deutschen Rechten seit 1945. Nicht nur die zweistelligen Wahlerfolge dieses Frühjahr weisen darauf hin, dass das #Deutschlandproblem virulent ist. Der gesamte politische Diskurs hat sich nach rechts verschoben. Ein nicht mehr von der Hand zu weisender Prozentsatz der Bevölkerung hat keine Scheu noch Scham mehr, sich offen rassistisch, sexistisch und homophob zu geben – und dies im Falle des Falles auch handfest durchsetzen zu wollen. Auch wenn die Seehofers und Gabriels dieser Welt alles darauf verwenden, aus dieser politischen Gemengelage Kapital zu schlagen, ist das parteipolitische Projekt, das den größten Profit daraus schlagen kann, die AfD. Die Parteichefin und das medial inszenierte Zugpferd Frau Kepetry steht wie wenige andere für die zunehmende Radikalisierung innerhalb dieser Partei: von der rechten Anti-Euro-Partei in die Jahre gekommener Besitzstandswahrer zur extrem rechten Sammlungsbewegung von Pegida, „besorgten Bürgern“, neuer Rechter, über evangelikale Spinner, Abtreibungsgegner_innen und Antifeminist_innen bis hin zu Leugner_innen des Klimawandels und anderen Verschwörungsfreaks. Dieser Rechtskurs wurde auf dem Parteitag am ersten Maiwochenende in Stuttgart nochmals verschärft.

    Für Freitag, den 13. Mai 2016 kündigt nun der Kreisverband München-Ost der AfD eine Veranstaltung mit der AfD-Bundessprecherin Frauke Petry an.
    Wir werden an diesem Tag gegen Petry und die rechte und rassistische Politik der AfD und gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse, aus denen sie entspringt, demonstrieren. Das neurechte Hegemonieprojekt um die AfD wird sich einzig und allein durch kontinuierliche und unversöhnliche Interventionen in die Schranken weisen lassen. Darum: Keine Bühne für die Hetze von Petry und Co. Nationalismus ist keine Alternative. Für eine offene und solidarische Gesellschaft.

    UPDATE: Nach einigem Hickhack wird die AfD nun doch in den Hofbräukeller am Wiener Platz gehen. Die antifaschistische Kundgebung findet daher ab 18 Uhr am Wiener-Platz statt.

    Für weitere Infos checkt bitte regelmässig:
    antifa-nt.de oder facebook.com/antifamuc 


    EUER VERDRÄNGEN KOTZT UNS AN

    Die »Kampagne zur Entnazifizierung und Entmilitarisierung Bad Reichenhalls« geht in die nächste Runde: Am 14. Mai wird es ein antifaschistisches Hearing und eine anschließende Demonstration in Bad Reichenhall geben.

    “Am 21.Mai 1941 beginnt die Wehrmacht mit der Luftlandung auf der griechischen Insel Kreta. Die Bevölkerung leistet vom ersten Tag an erbitterten Widerstand gegen den Überfall der eingesetzten Fallschirm- und Gebirgsjäger. Schon am dritten Tag ordnet der Kommandeur der im Salzburger Land aufgestellten 5.Gebirgsdivision, Julius Ringel (gestorben 1967 in Bayerisch Gmain, Nachbargemeinde von Reichenhall), Vergeltungsmaßnahmen gegen Zivilist_innen an: in eroberten Ortschaften sollen männliche Geiseln genommen und im Falle von Widerstandshandlungen je getötetem Wehrmachtssoldaten zehn Griechen ermordet sowie Ortschaften angezündet werden. Auf dieser Basis werden zahlreiche Massaker verübt, auch von Gebirgsjägern aus Bad Reichenhall. Rund um den 75. Jahrestag dieser Ereignisse möchten wir unseren Beitrag zur Erinnerungskultur in dieser Ortschaft leisten, die sich mit Kreta-Denkmälern, -Brücken und -Gedenkfeiern schmückt. Denn in Bad Reichenhall herrscht auch nach mehreren Jahren antifaschistischer Intervention ein aktives Verdrängen vor: Ein Verdrängen, bei dem die Opfer des Nationalsozialismus ganz explizit ausgeklammert bleiben um nicht den geringsten Missmut gegenüber der ortsansässigen Gebirgstruppe zu erzeugen; ein Verdrängen, bei dem darüber hinaus nazistisches Gedenken akzeptiert bleibt. Dieses Verdrängen kotzt uns an. Und so bleibt uns nichts anderes übrig als auch 2016 nach Bad Reichenhall zu reisen um dort NS-Verbrechen zu benennen und Entschädigung für die Opfer zu fordern. Doch erst einmal der Reihe nach…” (weiter)

    In München gibt es einen Zugtreffpunkt um 08:30 Uhr an der großen Anzeigetafel im Hbf.


    1000-Kreuze-Marsch am 7. Mai

    Wie jedes Jahr ziehen am 7. Mai wieder christliche Fundis gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen* über ihren eigenen Körper, zu Felde.

    Feminist Subversion
    ruft zu Protesten auf:

    “Wir müssen auch in diesem Jahr wieder mit Störaktionen durch Linksextremisten rechnen.” schreibt EuroProLife 2016 genau wie letztes Jahr in ihrem Aufruf zum diesjährigen 1000-Kreuze-Marsch. Und natürlich liegen sie damit erneut ganz richtig. (…) Wir sehen uns auf der Straße. Ab 14:30 Uhr am Dom! (weiter)


    Save the date

    Kein Petry-Auftritt am 12. Mai in München!

    Für Donnerstag, den 12. Mai 2016 kündigt der Kreisverband München-Ost der AfD eine Veranstaltung mit der AfD-Bundessprecherin Frauke Petry an. Ort und Zeit hält die AfD momentan noch geheim – wohl auch um antifaschistischen Gegenprotest zu verhindern. Doch da haben sie ihre Rechnung ohne uns gemacht. Wir werden am 12. Mai gegen Petry und die rechte und rassistische Politik der AfD demonstrieren. Petry steht wie wenige andere für die zunehmende Radikalisierung der AfD: von der rechten Anti-Euro-Partei in die Jahre gekommener Besitzstandswahrer zur extrem rechten Sammlungsbewegung von Pegida, „besorgten Bürgern“, neuer Rechter, über evangelikale Spinner, Abtreibungsgegner_innen und Antifeminist_innen bis hin zu Leugner_innen des Klimawandels und anderen Verschwörungsfreaks. Es steht zu erwarten, dass sich dieser Rechtskurs auf dem Parteitag dieses Wochenende in Stuttgart nochmals verschärfen wird.
    Das neurechte Hegemonieprojekt um die AfD wird sich einzig und allein durch kontinuierliche und unversöhnliche Interventionen beenden lassen. Darum: Keine Bühne für die Hetze von Petry und Co. Nationalismus ist keine Alternative. Für eine offene und solidarische Gesellschaft.

    Für weitere Infos, Zeit und Ort checkt bitte regelmässig:
    antifa-nt.de oder facebook.com/antifamuc/


    NPD-Kundgebung am 28. April

    Am Donnerstag plant die NPD eine Kundgebung auf dem Stachus. Hintergrund ist das Verbotsverfahren gegen die Partei. Genau genommen das nunmehr zweite NPD-Verbotsverfahren: Das erste war am etwas zu eifrigen Mitwerkeln des Verfassungsschutzes an der nationalsozialistischen Theorie und Praxis der Partei gescheitert. Aufgrund der Konkurrenz durch III. Weg, Die Rechte und nicht zuletzt wohl auch die AfD, hat die NPD zwar einiges an Relevanz eingebüßt, dennoch kann die Partei durch öffentliche Gelder ordentlich Kapital für die Naziszene aquirieren. Zudem wären durch ein Verbot – neben dem Parteivermögen – auch hunderte Mandate bedroht. Im Gegensatz zu NPD-Renate und ihrer Gang ist uns das Verbotstheater allerdings vergleichsweise egal. Und das nicht nur weil die Ersatzorganisationen ohnehin bereit stehen: Das wirksamste Mittel gegen Nazis, rassistische Hetze (mit oder ohne NPD) und das reaktionäre gesellschaftliche Klima ist ein entschlossener Antifaschismus. Kommt also am 28. April um 17 Uhr zum Stachus! Antifa statt Verbote!

    Befreite Gesellschaft statt rassistischer Hetze!
    28.04.16, 17 Uhr Stachus


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