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  • Techno!

    In Kooperation mit der Gruppe für den organisierten Widerspruch (GROW) läuft vom 24.11. bis zum 26.11. der vierte …ums Ganze! Kongress in Hamburg. Unter dem Motto reproduce (future) wird sich diesmal des digitalen Kapitalismus angenommen.

    Reproduce(future) ist eine Anweisung in einer imaginären Programmiersprache. Die Syntax dieses Ausdrucks entspricht derjenigen vieler Programmiersprachen: reproduce ist eine Funktion, future der Input (Argument, Parameter) dieser Funktion. Wir übergeben der Funktion etwas, sie manipuliert es und erledigt damit eine Aufgabe. Ist der Code der Funktion unzugänglich, sehen wir nicht, wie sie berechnet, was sie implementiert. reproduce(future) kann als maschinische Anweisung des Kapitals verstanden werden. Was sie macht unterliegt nicht der Entscheidung eines Individuums oder einer Gruppe. Automatisch setzt sie das Bestehende immer wieder ein, in diesem Fall die Aufrechterhaltung der Rahmenbedingung zur fortgesetzten Verwertung des Werts. Sie reproduziert die Zukunft, in dem sie sie auslöscht. Das ist der Kapitalismus als Technik. reproduce ist eine Blackbox. Herauszufinden, wie sich der Kapitalismus reproduziert, heißt diese Blackbox zu öffnen. Dabei können wir uns nicht damit zufrieden geben, bloß ihre Input-Output-Relationen zu verstehen. Wir müssen zunächst ihre Funktionsweise selbst betrachten. Darüberhinaus gilt es aber auch zu zeigen, dass es sich beim Kapitalismus gerade nicht schlicht um eine Maschine handelt, sondern um soziale Beziehungen. Die Frage nach der Reproduktion des Kapitalismus kann also nicht ohne die Frage nach der gesellschaftlichen Organisation gestellt werden. Die Widersprüche, die sich hier zeigen, sind keine Macken im Code, die wegoptimiert werden können, sondern elementarer Bestandteil der Funktionsweise des Kapitalismus selbst. Sie machen gleichzeitig seine Überwindung möglich. Das erlaubt es uns eine emanzipatorische Zukunft ins Auge zu fassen. In diesem Sinne ist reproduce(future) aber auch ironisch gemeint. Kein Programm und keine Maschine kann uns die politische Arbeit abnehmen. Emanzipation bedeutet, sich gegen die Automatismen zu wenden, die wir selbst durch unser Handeln täglich wieder einsetzen, und sie der gemeinsamen Entscheidung zu öffnen. Weder die befreite Zukunft noch die Befreiung lässt sich an einen Algorithmus delegieren. So verstanden ist reproduce eine unmögliche Funktion. Die (Re-)Produktion einer wünschenswerten Zukunft des Gattungswesen Mensch bleibt zugleich auf die Technik angewiesen. Deshalb gilt es sich den Code der gesellschaftlichen Reproduktion verfügbar zu machen, ihn gemeinschaftlich und in Hinblick auf das Gemeinsame einzurichten. reproduce(future) verweist auf das emanzipative Potential der Technik. (Mehr Infos)


    Gegen die Nazi-Provokationen am Sendlinger Tor

    Seit Beginn der Refugee-Protestaktion am Sendlinger Tor versuchen Rechte aller Couleur die Anwesenden zu provozieren, zu beleidigen und zu attackieren.

    Um ihren zuletzt stetig zusammenschrumpelnden Märschen neues Leben einzuhauchen, wollen die Rassist*innen von Pegida-München am 19. September gegenüber des Protests auflaufen. Bereits am 17. September planen die Einzelteile der extrem rechten Sammelbewegung ihre großen Auftritte. Sowohl die Nazis vom „III. Weg“ als auch NPD und „Die Rechte“ wollen jeweils eine eigene Kundgebung in unmittelbarer Nähe abhalten.

    Kommt am Samstag ab 12:30 und am Montagabend zum Sendlinger Tor: Zeigt Solidarität mit dem Protest der Refugees, zeigt den Nazis was ihr von ihrem Theater haltet!


    Von München nach Dresden

    Zu den Aktionen am 2. und 3. Oktober in Dresden wird es eine gemeinsame Anreise aus München geben:

    Solidarity without limits

    Deutschland ist bisher als Gewinner aus der Wirtschaftskrise hervorgegangen und konnte die Lasten des eigenen Erfolgs auf andere Regionen, Lohnabhängige und prekäre Klassen abwälzen. Die vielfältigen Widersprüche und das Elend des kapitalistischen Normalvollzugs und seiner Staatsapparate treten jedoch wieder so offen zu Tage wie seit langem nicht mehr. Und zunehmend befinden sich die elitäre parlamentarische Demokratie und die technokratisch-neoliberale EU in einer Legitimationskrise, die nicht nur hierzulande vor allem von der politisch Rechten genutzt wird. Inmitten der Krise der Repräsentativdemokratie, brutaler Verarmung selbst in den kapitalistischen Zentren, aggressiver Abschottung an den Grenzen und völkischer Stimmungsmache „tanzt“ die versammelte Gemeinde der neoliberalen Nationalist*innen, um die Alternativlosigkeit zu feiern. Nebenan wüten völkische Nationalist*innen und propagieren ihre „Alternative“ zum Standortnationalismus.
    Das schreit nach radikaler Kritik. Nationalismus ist keine Alternative!
    Grenzenlose Solidarität statt nationalem Korsett – Bringen wir die Verhältnisse zum Tanzen!

    Infovortrag: Am Freitag den 15. September gibt es ab 21 Uhr im Kafe Marat einen Infovortrag zu den Protesten am 2. und 3. Oktober in Dresden. Danach darf zu GrGr und HC Baxxter getanzt werden!

    Bus: Karten für die Busanreise gibt es im Kafe Marat an der Theke zu erwerben.

    Homepage: Infos, Aufruf etc. finden sich auf der Mobiseite: 3oct.net


    Show Solidarity!

    Support the refugee struggle

    Nach einer Demonstration für grundlegende Rechte und Bewegungsfreiheit, nahmen sich am 7. September Refugees den Platz am Sendlinger Tor um ihren Protest gegen Ausgrenzung und die menschenunwürdige Asylpolitik unübersehbar in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Aktion läuft weiterhin, also kommt vorbei und zeigt eure Solidarität! Wenn ihr den Protest supporten wollt, kommt um 20 Uhr zum täglichen Treffen.

    Aktuell werden noch einige Dinge benötigt. So braucht es Orte zum duschen, Kopier- und Druckmöglichkeiten, Spenden, Schlafsäcke, Decken und Isomatten, Paletten zum Schlafen, Pavillons, Wasser und Essen.
    Haltet euch auf dem Laufenden und checkt regelmäßig twitter.com/refugeestruggle und refugeestruggle.org.


    Update zum Antifakongress

    Auch 2016 gibt es wieder einen bayernweiten Antifa-Kongress. Diesmal spielt sich das Ganze vom 7. bis zum 9. Oktober in Nürnberg ab. Gemeinsam mit euch wollen wir mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops dem völkischen Rollback auf den Grund gehen und uns überlegen, was die radikale Linke den derzeitigen Zuständen entgegensetzen kann. Neben Veranstaltungen zu feministischen Analysen und Kämpfen, Kapitalismuskritik und Rassismustheorie, stehen auch einige Workshops zur alltäglichen Praxis auf dem Programm:

    AfD und neue Rechte / Feministische Theorie & Praxis / Kritik des regressiven Antikapitalismus / Awareness / Presse-Workshop / Feminismus, Körper und Sexualität / Solidarity For All / Dekonstruktion und Materialismus / Antifa in Zeiten v. Krise & Regression / Neuer Rassismus / Rechter Vormarsch & Gegenstrategien / Rechtshilfe & Antirepression / Richtig Recherchieren / Internet & Daten

    Mit I. Schminke, T. Ebermann, J. Nowak, A. Kemper, E. Lohoff, F. Sowa, R. Andreasch, F. Eisheuer, L. Galow-Bergemann, NIKA und vielen mehr…

    Am Samstag feiern wir mit dem Trouble in Paradise Kollektiv (Rap…Grime…Trap…Girl…Squad…Action)

    Teilnehmen: Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Das Kombiticket für 3 Tage inklusive freiem Eintritt zur Party gibt es für 10-15 €. Wenn ihr nur am Samstag teilnehmen wollt, macht das 5-10 € (inkl Party); am Freitag oder Sonntag freuen wir uns über eine kleine Spende.

    Schlafplätze: Falls ihr und eure Freund_innen einen Platz zum Übernachten sucht, schreibt uns doch bitte eine Mail mit der Anzahl der Personen an afa-kongress@riseup.net. Sendet uns keine Klarnamen. Es reicht die Anzahl der Personen. Kommt am Kongress bitte zum Infopoint, ihr erhaltet dort weitere Infos. Bei Bedarf gibt es auch FLIT* Schlafplätze.

    Anfahrt: Die Anfahrt zu Projekt 31 (An den Rampen) und K4/Künstlerhaus (Königsstraße 93) findet ihr hier


    Die gesellschaftlichen Verhältnisse ins Wanken bringen

    In der aktuellen ak – analyse & kritik | Zeitung für linke Debatte und Praxis haben wir einen Beitrag zur Debatte um Bündnisse und Strategie gegen die AfD und Rechtsruck beigesteuert:

    “… ob im autonomen Zentrum oder auf der Bündnisdemo: Die radikale Linke muss offensiv und selbstbewusst eigene durchdachte und radikale Inhalte und gesellschaftliche Alternativen liefern. Die AfD ist nicht das Mittel, mit dem »die Herrschenden« die Linke klein halten, sie ist Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse, die es zu überwinden gilt. Ein Pragmatismus, der seine Grenzen nicht kennt, taugt ebenso wenig wie pseudoradikaler Rückzug dazu, die gesellschaftlichen Verhältnisse ins Wanken zu bringen – und um nichts weiter muss es gehen.”

    (Artikel lesen)


    Rage Against Abschiebung

    20 Jahre Rage Against Abschiebung. Die Idee zum ersten Rage Against Abschiebung Festival entstand 1996. Der Asylarbeitskreis Prager Straße benötigte dringend Geld um im Falle einer dramatischen Abschiebung zu intervenieren. Das erste Rage war daher als einmaliges Benefizfestival konzipiert. Im Jahr 1999 ließ der Bayerische Flüchtlingsrat dann das Festival jedoch wieder auferstehen und machte es zum größten, regelmäßig stattfindenden antirassistischen Bandfestival im süddeutschen Raum.

    Das Festival findet auch dieses Jahr wieder am 2. Oktober im Feierwerk statt. Diesmal unter dem Motto „Rage Against Abschiebelager“. Auf dem Programm stehen unter anderem Stereo Total, Rummelsnuff, Saalschutz und viele mehr.

    Alle Infos, Programm etc. findet ihr hier.


    Aktionen zum 3. Oktober

    Die Feierlichkeiten zum “Tag der deutschen Einheit” sollen dieses Jahr vom 01. bis zum 03. Oktober unter dem Motto “Brücken bauen” in Dresden stattfinden. Linke Gruppen rufen dazu auf, der Deutschland-Party einen Besuch abzustatten. Geplant sind eine Vorabenddemo, eine Kundgebung und dezentrale Aktionen. Infos findet ihr auf 3oct.net

    Solidarity without limits – Nationalismus ist keine Alternative
    Am 3. Oktober will sich die deutsche Nation wieder selbst feiern. Dieses Jahr findet das zentrale Event der Einheitsfeierlichkeiten unter dem Motto „Brücken bauen“ in Dresden statt. Brücken sind eine gute Sache… (Aufruf)

    Sachsen lädt ein: Let‘s crash their party! Grenzenlose Solidarität statt nationalem Korsett! Bringen wir die Verhältnisse zum Tanzen!


    Gegen die Kundgebung der “Identitären Bewegung”

    Am 22. Juli 2016 erschießt ein in München geborener deutscher Staatsbürger in einem Münchner Einkaufszentrum neun Menschen und danach sich selbst. Es ist der fünfte Jahrestag des rechtsterroristischen Massenmords in Oslo und Utøya durch Anders Breivik. Die Presse berichtet, der Täter solle Sympathien für die AfD gehabt haben, er sei stolz darauf gewesen, am selben Tag wie Hitler Geburtstag gehabt zu haben, weiterhin soll er durch rassistische Äußerungen insbesondere gegen Muslim_innen aufgefallen sein. Die Opfer seines Mordens hingegen entstammen mehrheitlich nicht der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Es spricht einiges dafür, dass er sie gezielt ausgesucht hat. Momentan scheint es also nicht unwahrscheinlich, dass es sich bei seiner Tat um einen Akt rechten und rassistischen Terrors handelt.

    Am 31. Juli, neun Tage nach den Morden, plant eine rechte Gruppierung in München auf die Straße zu gehen. Die „Identitäre Bewegung“ kündigt von 14:00 bis 16:30 eine Kundgebung vor der Bayerischen Staatskanzlei an. Zunächst kündigte zusätzlich die AfD an, in unmittelbarer Nähe zum bayerischen Landtag eine Kundgebung abzuhalten. Genau dort, wo zeitgleich eine Gedenkveranstaltung für die Opfer vom 22. Juli stattfindet. Diese wurde allerdings wieder abgesagt. Beide rechten Kundgebungen richten sich explizit gegen die Migrationsbewegungen nach Deutschland und Europa, die sie für Terror und Gewalt verantwortlich machen. Während die feinen Herren in Justiz-, Innenministerium und Staatskanzlei die jüngsten Gewalttaten als Steilvorlage für weitere Abschottung gegen Migrant_innen, für noch mehr Ausgrenzung und den Ausbau der Repressionsbehörden zu nutzen wissen, ist der Mob von AfD und IB noch immer nicht zufrieden: das Volk will noch mehr Blut sehen, die Menschen auf der Flucht nach Europa sollen noch elendiger verrecken, denjenigen die es schaffen, soll es noch schlechter ergehen oder sie sollen gleich zurück nach Aleppo, Bagdad oder Kabul – besser heute als morgen.

    Es ist dieses Denken der Ungleichwertigkeit von Menschenleben, dem der Terror entspringt. Es ist der Wunsch des autoritären Mobs zugleich Richter und Henker zu sein, der Wunsch darüber zu bestimmen, wer hier wie leben darf. Darin ähneln sich der rassistische Amokläufer, die Nazis oder der IS samt seines hiesigen Unterstützerkreises.

    Für eine Gesellschaft ohne Angst – für globale Bewegungsfreiheit und Bleiberecht.
    Solidarität mit den Opfern rechten Terrors. Gemeinsam gegen die rechte Hetze!

    Kommt am 31. Juli um 14 Uhr vor die Bayerische Staatskanzlei (Franz-Josef-Strauß-Ring 1)


    Camp in Bamberg: Solidarity4all

    Im September 2015 wurden in Bayern zwei so genannte Ankunfts- und Rückführungszentren (ARE) eröffnet – in Manching/Ingolstadt und in Bamberg. Geflüchtete aus Ländern, die zu „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt wurden, müssen die gesamte Dauer des Asylverfahrens in diesen Sonderlagern verbringen und werden mit Sachleistungen statt Bargeld versorgt. Durch die sogenannte „Residenzpflicht“ ist ihr Aufenthalt auf den Bezirk der Ausländerbehörde beschränkt. Abgeschottet von der Öffentlichkeit und in menschenunwürdigen Zuständen untergebracht, wird ein beschleunigtes Asylverfahren durchgeführt, das inklusive Rechtsmittelfristen nur drei Wochen dauern soll. Zugang zu rechtlichem Beistand und Sozialberatung ist so kaum möglich, zumal Hilfsorganisationen der Zugang zum Lager verwehrt wird. Die medizinische Versorgung ist ebenfalls eingeschränkt, wie auch der Schulbesuch für schulpflichtige Kinder.
    Ein Bündnis aus mehreren Organisationen aus Nürnberg, Bamberg, München, Göttingen, Erlangen, Fürth, Dresden und anderen Städten wird im August ein mehrtägiges antirassistisches Protestcamp vor der Ankunfts- und Rückführungseinrichtung in Bamberg mit Kundgebung vor dem Lager, Demo durch Bamberg und Protestaktionen in der Innenstadt durchführen.
    Auf dem Blog gibt es nun eine erste Programmübersicht. Außerdem könnt ihr euch jetzt anmelden.


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