• TERMINE

  • BANNER

  • EMPFEHLUNGEN

  • Suchen

  • Themen…

  • Kategorien...

  • We name it

    Antifaschistische Demonstration anlässlich des OEZ-Prozesses.
    Sa. 23.9.17, 15 Uhr, Nymphenburger/Sandstraße, München

    We name it
    Rechten und rassistischen Terror benennen!

    München, 22. Juli 2016, ein heißer Sommertag, beinahe schon Ferienstimmung. Es ist der fünfte Jahrestag der rechten Terroranschläge in Oslo und Utøya, doch daran denkt fast niemand. Am späten Nachmittag ändert sich die Stimmung schlagartig. Polizei- und Rettungsfahrzeuge rasen plötzlich kreuz und quer durch die Stadt, mehrere Hubschrauber ziehen am Himmel auf, Smartphones vibrieren durchgehend: Push-Nachrichten und SMS, Schießerei am Olympiaeinkaufszentrum im Norden der Stadt, alles okay, geht gut, keine Sorge, bin ganz woanders.

    Wenige Tage nachdem ein Attentäter in einem Zug nahe Würzburg, im Norden des Freistaats, mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen hat, scheint es, als wäre der dschihadistische Terror nun auch in München angekommen. München, die Stadt, die im Spätsommer und Herbst des vorangehenden Jahres zum Symbol offener Grenzen und der unaufhaltsamen Kraft der Migrationsbewegung geworden ist. München, der Hauptbahnhof, internationaler Showroom (vermeintlich) menschenfreundlicher Migrationspolitik. Bereits ein gutes halbes Jahr zuvor, in der Silvesternacht 2015 / 2016, stand er im Zentrum polizeilicher Anti-Terrormaßnahmen: bei deutschen Geheimdiensten war die Meldung eines unmittelbar bevorstehenden Terroranschlags eingegangen, Evakuierung des Bahnhofs und die polizeiliche Aufforderung Menschenansammlungen zu meiden, Ausnahmezustand. Schon bald die Entwarnung, Fehlalarm, unzuverlässige Quelle, alles halb so wild.

    Nun, sechseinhalb Monate später, ist nichts mehr halb so wild, ein Attentäter habe in und um das Olympiaeinkaufszentrum mehrere Menschen erschossen und sei auf der Flucht, von weiteren bewaffneten Attentätern in der Innenstadt ist die Rede. Später wird sich herausstellen, dass es sich bei ihnen um ungekennzeichnete Zivilpolizisten handelt, die mit gezogener Waffe unterwegs sind. Massenpanik, viele Verletzte. Die Polizei ruft alle Menschen auf, die Öffentlichkeit zu meiden, an den bayerischen Landesgrenzen und der Grenze zu Tschechien werden Grenzkontrollen aufgezogen, an der deutsch-österreichischen Grenze bestehen sie bereits – zur Schließung der Balkanroute. Anti-Terror-Einheiten aus mehren Bundesländern und aus Österreich werden im Stadtgebiet zusammengezogen. Währenddessen kennen die Medien kein anderes Thema und als eigentlich niemand irgendetwas wirklich weiß, wissen einige schon allzu gut Bescheid: André Poggenburg, AfD-Rechtsaußen und sachsen-anhaltinischer Fraktionsvorsitzender twittert: „Merkel-Einheitspartei: danke für den Terror in Deutschland und Europa!”. Aus Merkels eigener Partei folgen ähnliche Stimmen, „Das muss der Wendepunkt sein: Die Willkommenskultur ist tödlich. Es geht um unser Land!“ erklärt ein sächsischer CDU-Politiker, der seine Chance gekommen sieht. Einige Medien berichten, der Schütze haben während der Tat „Allahu akbar“ gerufen, die Sache scheint klar. Die Gleichung Terror = islamistischer Terror wirkt, sie wirkt unfassbar plausibel. Nun ist er da, der islamistische Terror, den der rechte Mob mit heimlicher Vorfreude, viele andere mit großer Angst schon erwartet haben. (weiterlesen)


    Antifa-Café

    Der NSU, die BRD und der rassistische Normalzustand

    Zwischen 1999 bis 2011 beging der NSU drei Bombenanschläge und zehn Morde, darunter neun an migrantischen Kleinunternehmern, sowie zahlreiche Banküberfälle. Erst im Jahr 2011 enttarnte sich die nationalsozialistische Terrorgruppe durch den Selbstmord von Böhnhart und Mundlos selbst. Zwar war der NSU das Werk von militanten Neonazis, ohne die Verwicklungen des Verfassungsschutzes, den Rassismus in Polizei und Gesellschaft hätte es ihn jedoch nie in dieser Form gegeben. Es gilt daher jene Faktoren zu analysieren, die dazu geführt haben, dass der NSU seine neonazistischen Terrorakte begehen konnte. Inwieweit bestehen die gesellschaftlichen Verhältnisse, die den NSU möglich gemacht haben, auch nach dessen Auffliegen fort? Außerdem soll es dem Vortrag um offene Fragen, den Prozess und die Aktionen am Tag der Urteilsverkündung gehen.

    7.9.17 Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 102
    Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr


    Unsere Wahl: Die autoritäre Formierung durchbrechen

    Gegen die Festung und ihre Fans

    Bei den Bundestagswahlen in Deutschland und den Nationalratswahlen in Österreich droht sich der Rechtsruck im Zentrum des europäischen Kapitalismus zu verfestigen. Auch wenn es zuletzt stiller um die Rechtspopulist*innen geworden ist,im Windschatten des neoliberalen „Weiter so“ steigen ihre Umfragewerte wieder. Der Anstieg findet statt, gerade weil Positionen der AfD und FPÖ inzwischen in wesentlichen Punkten von der bürgerlichen Mitte übernommen wurden. Ob tödliche Abschottung Europas gegen Geflüchtete oder Abbau demokratischer Grundrechte, Kriminalisierung sozialer Bewegungen und Ausbau des Polizeistaates – die autoritäre Formierung des Standortes wird von den Regierungsparteien und selbst Teilen der „linken Opposition“ längst als notwendige Antwort auf die Krisen der kapitalistischen Weltordnung verstanden. AfD und FPÖ sind dabei Stichwortgeber, Antreiber und Profiteure dieser Entwicklung in einem. Im Ping-Pong-Spiel mit der bürgerlichen Mitte verschieben sie die öffentliche Diskussion nach rechts und bauen ihre Stukturen aus. Die demokratische Mitte reagiert mit immer weiteren Gesetzesverschärfungen, um sich selbst als attraktivere Option für rechte Wähler*innen darzustellen. Dieser Strategie stellen wir uns entgegen: Der Rechtsruck wird nicht durch Anpassung an ihn gestoppt werden. Wir rufen die radikale Linke daher dazu auf, die öffentliche Aufmerksamkeit im Wahlkampf zu nutzen,um dem Rechtsruck in den Parlamenten und Behörden auf der Straße entgegen zu treten, die Fans der Festung Europa anzugreifen und die Normalisierung des Rechtsrucks zu stören.
    (Weiterlesen bei NIKA)


    Kein Schlussstrich

    Voraussichtlich im Herbst 2017 wird der NSU-Prozess in München zu Ende gehen. Am Tag der Urteilsverkündung wollen wir mit euch auf die Straße gehen. Denn für uns bedeutet das Ende des Prozesses nicht das Ende der Auseinandersetzung mit dem NSU und der Gesellschaft, die ihn möglich machte.

    Alle Informationen zu Aktionen und der Demonstration am Tag der Urteilsverkündung findet ihr auf nsuprozess.net

    Aufruf des Bündnis gegen Naziterror und Rassismus:

    4 Jahre NSU-Prozess – Kein Schlussstrich

    Am 6. Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen Beate Zschäpe, André Eminger, Holger Gerlach, Ralf Wohlleben und Carsten Sch. Voraussichtlich im Herbst 2017 wird der Prozess nach etwa 400 Verhandlungstagen zu Ende gehen. Unabhängig davon, welchen Ausgang der Prozess nimmt: Für uns bleiben mehr Fragen als Antworten. Wir werden daher zum Prozessende zusammen auf die Straße gehen. Denn wir werden den NSU nicht zu den Akten legen. (weiterlesen)

    Mobivideo: Kein Schlussstrich


    TALKIN `BOUT A REVOLUTION N°4

    Vortrag und Diskussion mit Thorsten Mense:
    Einführung in die Kritik des Nationalismus

    Rechtspopulistische Parteien feiern enorme Wahlerfolge, die Mehrheit der Bevölkerung Großbritanniens will die EU verlassen, Katalonien will endlich auch als Nation anerkannt werden und überall in Europa werden wieder Grenzzäune und Mauern gebaut. Der Nationalismus ist zurück, heißt es allerorts. Aber war er je weg? Was ist Nationalismus überhaupt? Und was bringt die Menschen im globalisierten 21. Jahrhundert dazu, weiterhin für ihre Nation zu arbeiten, zu sterben und vor allem: für sie zu töten?

    In der Linken herrscht bis heute große Uneinigkeit bezüglich Nation und Nationalismus. Während im deutschsprachigen Raum «nationalistisch» mit rechtem Denken verbunden wird, gilt der Begriff in anderen Teilen der Welt als antiimperialistische Strategie emanzipatorischer Kämpfe. Aber im Nationalismus steckte von Beginn an beides: Der Wunsch nach Emanzipation ebenso wie Gewalt und Ausgrenzung. Nationalismus führte sowohl zur Befreiung als auch zu Massenmord, zur kollektiven Einforderung gleicher Rechte als auch zur Verweigerung derselben Rechte gegenüber Anderen. Eine Kritik muss jene Ambivalenz und Widersprüchlichkeit umfassen können.

    In seinem Buch Kritik des Nationalismus setzt Thorsten Mense Nationalismus als Ideologie in Zusammenhang mit Demokratie, Herrschaft und der kapitalistischen Moderne und entwirft das Bild einer Kritischen Theorie der Nation. Darüber hinaus liefert er einen historischen Überblick revolutionärer nationalistischer Bewegungen und zeichnet die Debatten in der Linken zu Nation und Nationalismus nach. Anhand der Geschichte des linken Nationalismus wird eine Kritik des Phänomens entwickelt, die all seinen Erscheinungsformen gerecht werden soll. Das Buch zeigt die Grenzen nationaler Befreiung auf und fragt nach den Möglichkeiten antinationaler Kritik.

    27.07. Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 102)
    Beginn: 21 Uhr


    G20 in Hamburg

    In wenigen Tagen geht es auf nach Hamburg. Es sind viele unterschiedliche Aktionen, Demonstrationen und ein Alternativgipfel geplant. (Übersicht) Am Donnerstag steht etwa eine große antikapitalistische Demonstration mit Live-Bands und einer Reihe interessanter inhaltlicher Beiträge auf dem Programm.

    Am 7. Juli bietet sich ein Abstecher nach Hamburg-Wilhelmsburg an, um gegen die Logistik des Kapitals aktiv zu werden. In den letzten Wochen und Monaten haben dazu eine Vielzahl von Informations- und Diskussionsveranstaltungen stattgefunden – sowohl in Deutschland als auch in vielen europäischen Ländern. Einige Fragen sind uns dabei immer wieder begegnet – wir haben sie versucht euch noch einmal in einer Übersicht hier zu beantworten: Frequently Asked Questions

    Hier noch ein bisschen Lesestoff:

    Aufruf von …ums Ganze:
    Zum G20 in Hamburg: Ketten sprengen – Hafen lahmlegen!
    Hamburg, Tor zur Welt. Das passt doch, denn hier wird es im Juli 2017 stattfinden, das Treffen der zwanzig wichtigsten Charaktermasken des globalen Kapitalismus und ihrem Gefolge. Beim G20-Gipfel treiben die zwanzig wirtschaftsstärksten Staaten die Zurichtung der Welt für ihre kapitalistische Benutzung voran. Und dabei ist der Zustand dieser Welt nach bereits zwei Jahrhunderten zunehmend globaler Mehrwertproduktion mit ihren unauflöslichen Widersprüchen und ihrer grotesken Reichtumsverteilung bereits denkbar katastrophal. In ihr ist es möglich, dass im Burggraben der Festung Europa jedes Jahr mehrere Tausend vor Krieg und Armut flüchtende Menschen ertrinken, während sich der Hamburger Senat bei der Ausrichtung eines politischen Events, das eben diese zehntausendfachen Tode mitverwaltet, als kosmopolitisch und weltoffen inszeniert.(weiterlesen)

    Und passend dazu noch der Aufruf der GROW:
    „In Städten mit Häfen haben die Menschen noch Hoffnung.“
    Wenn Anfang Juli 2017 die Vertreter*innen der 19 größten Industrienationen und der Europäischen Union in Hamburg zu Gast sind, werden sie von einer Vielzahl von Protestaktionen und zehntausenden Demonstrant*innen empfangen. Das finden wir gut und richtig. Es ist nichts verkehrt daran, brutale Schweine wie Erdogan, Trump oder Putin auch als solche zu bezeichnen und unsere klare Gegnerschaft zu ihren jeweiligen politischen Projekten und Weltordnungsambitionen deutlich zu machen. Gerade in einer Zeit, in der es nur noch die Wahl zwischen autoritärem Nationalismus und neoliberaler Technokratie zu geben scheint, muss jede sich bietende Situation genutzt werden, um auf unsere grundsätzlich abweichenden Vorstellungen von gesellschaftlicher und ökonomischer Organisation hinzuweisen.
    Doch mit dem Fokus auf die besonders Reaktionären geht auch die Gefahr einher, dass unsere Kritik als bloßes Rumgemäkel am Handeln einzelner Staatslenker*innen erscheint. (weiterlesen)

    Für mehr Infos: shutdown-hamburg.org
    Außerdem empfehlen wir einen Blick auf die lokale Mobilisierungsplattform Süblock G20.


    Demo: Für ein solidarisches Schwabing

    Wir unterstützen den Aufruf zur antifaschistischen Demonstration gegen rechte Netzwerke in Schwabing. Am 23. Juni geht es gegen Nazis und Neue Rechte auf die Straße. Etwa gegen die Identitären, die es sich in der Schwabinger Villa der ultrarechten Burschenschaft Danubia gemütlich gemacht haben. Dort findet vom 23. bis zum 25. Juni – unter dem etwas unpassenden Titel „Bogenhausener Gespräche“ – eine Tagung mit Akteuren der extremen Rechten, von Compact über Sezession zur Blauen Narzisse, statt.

    Beginn ist um 18 Uhr auf dem Geschwister-Scholl-Platz. Im Anschluss an die Demo werden Zoo Escape aufspielen.

    23.06., 18 Uhr, Geschwister-Scholl-Platz


    Infovortrag: Ketten sprengen

    Anfang Juli wird in Hamburg der G20-Gipfel tagen. Mit Medienrummel, Polizeiparade und widerlichen Staatschefs. Trump, Putin, Xi Jinping, Erdoğan und co. sind – vielleicht sogar auch persönlich – Schweine, die für unendlich viel vergangenes und vermutlich auch zukünftiges Leid verantwortlich sind. Ihr Austausch durch andere Charaktermasken des Parteien- und Staatszirkus würde aber an den gesellschaftlichen Bedingungen, die sie, ihre Inhalte und Fans hervorgebracht haben, nichts ändern. Die sind in den Produktions- und Eigentumsverhältnissen und ihrem Reproduktionsregime, in Kapitalismus und Patriarchat, zu finden.
    Zum G20-Gipfel soll daher dort angesetzt werden, wo es einer Welt, in der Waren frei über die Weltmeere schippern, während zugleich tausendfach Migrant*innen ertrinken, wirklich wehtun kann. Hamburg ist mit seinem Hafen eine wichtige Drehscheibe der deutschen Exportwirtschaft und des globalen Warenverkehrs. Die Logistik der Produktion als Organisierung des Warentransports ist ein notwendiges Element in der Realisierung des Mehrwerts, ihre Struktur wird deshalb mit dem Anstieg technischer Produktivkraft mit kapitalistischem Zweck immer weiter perfektioniert, und Perfektion heißt dabei: Alle Waren kommen immer schneller und präziser an ihren Zielort, Lagerung und Produktion greifen immer besser ineinander, denn Zeit ist in diesem Fall eben tatsächlich Geld. Zugleich ist die Logistik ein Kristallisationspunkt des Konflikts zwischen Kapital und Arbeit. Denn auch wenn die gigantische Warenansammlung global immer noch in klassischer Fabrikarbeit produziert wird, bietet die Logistik einen lohnenden Angriffspunkt. Das drückt sich in den vielfachen Kämpfen aus, die bereits auf diesem Terrain geführt werden: Die Streikenden bei Amazon, die Lastwagenfahrer*innen, die letztes Jahr in Frankreich die Raffinerien blockiert haben, oder die Hafen-Aktivist*innen von Occupy Oakland.
    Der Mobilisierungsvortrag soll aber nicht nur eine Begründung sein warum wir in den Hafen gehen werden. Gleichzeitig soll der Vortrag auch einen Überblick über das bieten, was Anfang Juli in Hamburg sonst noch alles stattfinden wird und nicht zuletzt möchten wir vorstellen, wie der momentane Stand der Planungen unserer Aktion ist und diesen mit euch diskutieren.

    Vortrag: 21 Uhr
    21.06. Kafe Marat, Thalkirchnerstraße 102


    talkin `bout a revolution n°3

    Die Veranstaltungsreihe zur Einführung in die Gesellschaftskritik geht in die dritte Runde. Diesmal:

    Einführung in Faschismustheorien (Mathias Wörsching)

    In der Faschismustheorie geht es um die Beschreibung und Erklärung von Faschismus als politischer Ideologie, Bewegung, Herrschafts- und Praxisform in der globalen kapitalistischen Moderne. Faschismustheorie liefert keine direkte Anleitung für antifaschistische Strategie, aber ganz ohne theoretische Orientierung ist antifaschistische Strategiebildung wiederum auch nicht zu haben. Nur eins von vielen Problemen dabei ist, dass die Bezeichnung „Faschismus“ innerhalb und außerhalb der politischen Linken häufig als reiner Kampfbegriff verwendet und dadurch entwertet wurde und wird. Die Veranstaltung soll versuchen, zumindest ein bisschen Klarheit in die begriffliche Verwirrung zu bringen.

    15. Juni, Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 102), 21 Uhr


    Antifa-Café: Die Kriegskunst des Kapitals. Zur Logistik.

    Wie jeden ersten Donnerstag im Monat, findet am 1. Juni das Antifa-Café im Kafe Marat statt:

    Der G20-Gipfel wirft seine Schatten voraus. Neben den altbekannten VerwalterInnen des Neoliberalismus, werden auch Trump, Erdoğan, Modi und Putin kommen – selten war die Quote autoritärer Gipfelteilnehmer so imposant. Dennoch mobilisieren wir nicht an die Zäune der Mächtigen, sondern zum Hamburger Hafen, Deutschlands „Tor zur Welt“. Unter dem Slogan „Shut down the Logisitcs of Capital“, soll das Kapital da getroffen werden wo es wirklich weh tut: seiner Logistik. Doch was ist das überhaupt? Ist es nicht gut, dass wir alles was wir wollen, uns innerhalb kürzester Zeit von überall liefern lassen können? Warum sollen sich gerade hier neue, erfolgsversprechende Möglichkeiten für (Arbeits-)Kämpfe bieten? Und was hat das überhaupt mit den G20 zu tun? All diese Fragen, versuchen wir in der Veranstaltung zu beantworten.

    Außerdem: Antifa-News, Musik und kühle Getränke. In der Küche zaubert das Kulinariat.

    01.06.17 Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 102)
    Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr


    Ältere Beiträge »