+++Naziaufmarsch nach weniger als der Hälfte der Route blockiert+++mehr als 700 Antifaschist_innen bei Gegenprotesten und Blockaden+++800 Bullen versuchen weniger als 100 Nazis den Weg frei zu prügeln+++mehrere hundert Menschen auf antifaschistischer Spontandemonstration+++
Update #2: Infotelefon, Twitter und EA
Das Infotelefon ist morgen ab 10:30 Uhr geschalten.
Habt Ihr Infos ruft an unter:
0176 94621861
Braucht Ihr Infos ruft entweder beim Infotelefon an oder folgt unserem Ticker:
https://twitter.com/nazis_stoppen
Den EA erreicht Ihr unter
089/448 96 38
Wir sehen uns morgen auf der Strasse!
Kafe Marat verteidigen!
Alerta Antifascista!
UPDATE für morgen
Morgen werden zwei antifaschistische Kundgebungen gegen den geplanten Neonaziaufmarsch stattfinden. Die eine startet um 11.00 Uhr vor dem Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102). Die andere beginnt um 12.00 Uhr am Stachus. Kommt zahlreich und entschlossen!
ACHTUNG: Nazis stoppen! Kafe Marat verteidigen!

Für Morgen, Samstag den 21.Januar 2012, planen Nazis aus dem Spektrum des Freien Netz Süd (FNS) in München einen Aufmarsch gegen das selbstverwaltete “Kafe Marat” durchzuführen.
Als linker Freiraum und als klar antifaschistische, antirassistische und emanzipatorische Einrichtung passt das „Kafe Marat“ den Nazis nicht ihr Weltbild.
Die Nazis wollen sich um 12:00 am Hauptbahnhof treffen und gegen 13:30 versuchen, zum Kafe Marat laufen!
Wir werden diesen Versuch, linke, antifaschistische und unkommerzielle Strukturen zu bedrohen und einzuschüchtern, nicht zulassen.
Es wird zwei antifaschistische Kundgebungen am Samstag geben: eine im Bahnhofsviertel und eine ganztägig vor dem Kafe Marat in der Thalkirchnerstraße. Haltet Augen und Ohren offen. Für aktuelle Infos checkt regelmäßig kafemarat.blogsport.de
Gemeinsam, entschlossen, vielfältig und laut gegen den Naziaufmarsch am 21.Januar 2012 in München!
Kafe Marat verteidigen!
Alerta Antifascista!
AntifaCafé
Neonazistische Strukturen und Akteure in München und Umgebung
Eine antifaschistische Analyse für das Jahr 2011
Das Jahr 2011 war für die neonazistische Rechte in München ein Jahr mit vielen Veränderungen. Nach einem jahrelangen internen Streit strukturierte sich die gesamte Kameradschaft-Szene um, während auch die NPD-Tarnliste „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) einige personelle Wechsel vollzog und ihre Marschroute hin zu einer aktionistischen Ausrichtung änderte.
Seit der Haftentlassung des wegen eines geplanten Sprengstoffanschlags auf die Grundsteinlegung des jüdischen Zentrums in München verurteilten Martin Wiese im Jahr 2010 hat es gerade in der Szene der so genannten “Freien Kräfte’ eine Vielzahl von personellen, strukturellen sowie aktionistische Veränderungen gegeben. Wiese hat in kürzester Zeit geschafft, woran die anderen ‘Führer’ wie Norman Bordin oder Philipp Hasselbach in den letzten Jahren immer wieder scheiterten: Ihm gelang es die zerstrittene Szene aus Splittergruppen zu vereinen und ‘inhaltlich’ auf eine Linie zu bringen. So trat die Münchner Naziszene in den letzten Monaten weniger ‘bürgernah’ auf und beschränkte sich – gerade auch während der öffentlichen Empörung auf Grund der Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) – auf die mal mehr mal weniger offene Verherrlichung des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen. Zudem verlagerten die Münchner Aktivist_innen ihre Kräfte auf offene Konfrontationen mit ihren politischen Gegner_innen.
Dass sich die „Freien Kameradschaften“ weniger ‘anschlussfähig’ an die Mehrheitsgesellschaft geben, lässt sich auch darüber erklären, dass sie bereits mit Karl Richter (BIA) einen Unterstützer im Münchner Stadtrat sitzen haben. Richter – der 2011 wieder auf dem Bundesparteitag der NPD zum 2. Vorsitzenden gewählt wurde – machte mit dem Versprechen bei der nächsten Kommunalwahl in Fraktionsstärke gewählt zu werden, auf sich aufmerksam. Wenngleich das fehlende Interesse an BIA-Veranstaltungen diese Aussage eher zweifelhaft erscheinen lässt, so ist die BIA dennoch – schon allein auf finanzieller und organisatorischer Ebene – ein konstanter Teil der Münchner Neonaziszene.
Der Vortrag soll die wichtigsten Ereignisse des letzten Jahres zusammenfassen, die relevantesten Strukturen und Akteure der Münchner Nazi-Szene beleuchten und eine Analyse der inhaltlichen und aktionistischen Veränderungen innerhalb des neonazistischen Sumpfes geben.
Vienna calling!
DEN WKR-BALL 2012 CRASHEN!
Am 27. Januar 2012, dem Jahrestag der Auschwitzbefreiung, findet der Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) statt. Dort treffen sich jedoch nicht nur ein paar Burschenschafter in Frack, Schärpe und Schmiss. Vielmehr ist das Treffen in der Wiener Hofburg, dem Sitz des österreichischen Bundespräsidenten, ein Stelldichein der alten und neuen Rechten Europas.
[weiterlesen auf http://antifaw.blogsport.de/]
Karten für eine gemeinsame Busfahrt nach Wien am 26.01.2012 könnt ihr euch im Mittwochskafe und Freitagskafe im Kafe Marat besorgen.
Haltet euch über mögliche Veränderungen zur Demo, der Anfahrt etc. auf dem Laufenden. Das geht entweder auf nowkr.at, bei antifanet.at und der Autonomen Antifa Wien.
AntifaCafé
Friede, Freude, deutscher Eintopf – Rechte Mythen, NS-Verharmlosung und antifaschistischer Protest
Ulrichsberg: Widerständig gegen rechtes Gedenken: Die Beiträge zu Geschichtspolitik und Erinnerungskultur fokussieren auf die spezifische Situation in Kärnten/Koroska und das umstrittene Ulrichsbergtreffen, eines der größten Treffen von Veteranen der nationalsozialistischen Wehrmacht und (Waffen-)SS in Europa. Ausgehend davon werden unterschiedliche Facetten des österreichischen Umgangs mit der jüngeren Geschichte sichtbar gemacht.
Ab 2005 fanden jährlich Gegenveranstaltungen – unter anderem in Form von Zeitzeug_innengesprächen, Stadtspaziergängen und Demonstrationen – statt. Dass 2009 das Bundesheer seine Unterstützung des Ulrichsbergtreffens zurückzog und die geplante 50 Jahr-Feier daraufhin abgesagt wurde, ist als Erfolg dieser Protestaktivitäten zu werten.
Der Bogen der Beiträge reicht von einer Auseinandersetzung mit den Traditionsbezügen des Bundesheeres und deren Veränderung in den letzten Jahren, über die spezifisch kärntnerslowenische Geschichte von Widerstand und Verfolgung, bis zur kaum diskutierten Frage nach dem Andenken von NS-Täter_innen in der Wissenschaft. Ausgehend von den verdrängten Geschichten unterschiedlicher Opfergruppen werden verschiedene Aspekte der nationalsozialistischen Ideologie, Politik und Verfolgung an Hand des regionalen Kontexts deutlich gemacht. Die Thematisierung des Zusammenhangs von Desertion und Partisan_innenkampf bereichert die Debatte um die Opfer der NS-Militärjustiz um eine zusätzliche Facette. Mit kritischem Blick und auf Basis umfangreicher Recherchen leistet die Publikation einen wichtigen Beitrag zur Analyse österreichischer Geschichtspolitik.
Außerdem wie immer Antifa-News und kalte Getränke. In der Küche zaubert das Kulinariat. Nach dem Vortrag gibt’s ein Getränke-Special.
Antifa-Soli Versteigerung
+ Special Getränk, Feuertonne und Party
den passenden Sound dazu gibts von Limbo-Limbo (Showtunes, Pop & Wirres)
My First Political Moshparty #5

Das antifaschistische Festival MY FIRST POLITICAL MOSHPARTY geht in die nächste Runde. Am Samstag den 14. Januar 2012 erwarten euch wieder einige hochkarätige Bands und eine anständige Aftershowparty im Hansa 39. Das Programm erfahrt ihr in wenigen Tagen auf dem Blog der Moshparty.
My First Political Moshparty #5
Antifascist Festival Munich
REJECTED YOUTH
[Punk]
Gehören europaweit zur Crème de la Crème im politischen Streetpunk-Sektor. Melodisch, roh und vor allem authentisch. Antifaschismus, Antirassismus und der Kampf gegen Sexismus und Homophobie sind nicht nur auf der Bühne und im Studio ein Thema für die Band.
BEATPOETEN
[Electro/Rap]
Die Beatpoeten erzählen tanzbare Geschichten, mixen Elektro, Rap, Spoken Word, Punk, Rave und Poesie oder auch: „Electronica Lyrica“ „Gedichte-Rap“„Literarische Monologe und Techno“ und natürlich „Das ist Billigtechno mit so’nem Linken!“
RESPECT MY FIST
[Grrrl-Punk]
Punk statt Postgender, Agitation statt Arbeit, Radikal statt Rassismus: Respect My Fist aus Berlin stellen sich gegen Herrschaft, Normen und den alltäglichen Gesellschaftsirrsinn. Mit ordentlich Rotz unterm Rock ziehen die drei Sekretärinnen für feministische Propaganda durch linke Zusammenhänge und verkuppeln Katy Perry mit Manowar.
RED TAPE PARADE
[Punk/HC]
Bei Red Tape Parade geben sich gezielt gesetzte Breaks und Stakato-Attacken mit straighten Punkrockrythmen die Klinke in die Hand. Dazu durchdachte Texte und eine energetische Liveshow. Was wollt Ihr mehr?
OBTRUSIVE
[Hardcorepunk]
Die 2003 in Ravensburg gegründete Band spielt druckvollen Hardcorepunk in the vein of Riot Brigade, mit antifaschistischen, gesellschaftskritischen Texten. Zwischen Singalong, ausgefeilten Melodien und Rotz auf die Zwölf.
GRGR
[8-bit]
Zwischen Synthie und Kinderkeyboard bastelt GrGr 8-Bit-Bonbons für die Tanzfläche. Im Anschluss an die Shows hat GrGr außerdem noch ein feines elektronisches DJ-Set in petto.
Police partout – Justice nulle part!
Am Samstag, den 10.12.11 findet in München unter dem Motto “Police partout – Justice nulle part!” eine linksradikale Demonstration gegen Polizeigewalt und im Gedenken an Alexis Grigorouploulos und alle vom Staat ermordeten statt. Den Aufruf und mehr Infos gibt es auf der Seite der [eaam] und der [Anarchistischen Gruppe München]
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