NIKA-Zine #2

Die zweite Ausgabe des Zines von NIKA-Bayern ist erschienen. Diesmal geht’s um die Polizei und andere Probleme. Themen sind unter Anderem Racial Profiling, Polizei und Männlichkeitsbilder und die George-Floyd-Proteste in den USA. Wir haben dem Magazin einen Beitrag über die Rolle der Polizei im Nationalsozialismus und Kontinuitäten, die das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft überdauerten, beigesteuert. weiterlesen>>

Update zum 1. Mai

Nach aktuellem Stand ist die geplante große „Querdenken“-Demo am 1. Mai in München abgesagt, der Anmelder Markus Haintz mobilisiert stattdessen nach Weimar. Nun sind Coronapegidas erfahrungsgemäß recht sprunghaft. Obendrein werden Ersatzveranstaltungen diskutiert. Haltet daher weiterhin die Augen offen, eine geölte Kette und ein Bremsencheck schaden ohnehin nicht. Wenn das Rad am Samstag bereit steht, macht ihr nichts verkehrt. weiterlesen>>

Gegen „Querdenken“ am 1. Mai

Am 1. Mai sucht Querdenken den großen Auftritt in München. Noch ist nicht 100% klar, wie der wirklich aussehen soll. Aber klar ist: Das Spektakel soll nicht unbeantwortet bleiben. Im Anschluss an die revolutionäre 1. Mai Demo wollen wir den Aktionen von „Querdenken“ und Co. etwas entgegensetzen. Da sich Versammlungsorte der Coronapegidas sehr kurzfristig ändern können, rufen wir zu massenhaften Protesten auf Fahrrädern auf! Los geht´s um 15 Uhr am Zenettiplatz! weiterlesen>>

Raus aus der Versenkung!

Nach über einem Jahr hat uns die Pandemie, als ein Ereignis von historischer Dimension, weiterhin fest im Griff. Die weltumspannende Virusseuche wirkt wie ein Brennglas auf die bestehenden Widersprüche innerhalb des Kapitalismus und trägt massiv zu einer Verschärfung sozialer Ungleichheit bei. Grund genug für uns, am 1. Mai in revolutionärer Absicht auf die Straße zu gehen. Doch Corona bringt noch weitere Ekelhaftigkeiten mit sich, die uns dazu nötigen, an diesem Tag in München aktiv zu werden. weiterlesen>>

Keine Ruhe den Nazis

Wie jedes Jahr planen Neonazis um Roland Wuttke auch 2021 ein Gedenken für Reinhold Elstner. Am 25. April 1995 hatte sich der ehemalige Wehrmachtssoldat vor den Stufen der Feldherrnhalle selbst verbrannt. Er wollte dies als Protest gegen die Wanderausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ verstanden wissen. Diese Ausstellung trug einen wesentlichen Teil dazu bei, mit dem Mythos der „sauberen Wehrmacht“ aufzuräumen und ihre Verwicklung in und aktive Beteiligung an Völkermord und Vertreibung unmissverständlich einer breiten Öffentlichkeit vor Augen zu führen. weiterlesen>>

Fundis zum Teufel jagen

Am 20. März 2021 plant der Anti-Abtreibungsverein „Stimme der Stillen“ den ersten „Marsch für das Leben“ in München. Es wird eine feministische Demo und Proteste gegen den Aufmarsch der Fundis geben. Die Demonstration startet pünktlich um 12 Uhr an der Münchner Freiheit. Auf die Straße für reproduktive Selbstbestimmung! weiterlesen>>

Ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag in Hanau

Am 19. Februar 2020 wurden Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin aus rassistischen Motiven ermordet. Wenn sich die Tat am Freitag, den 19. Februar, zum ersten mal jährt, wird es überall Kundgebungen, Demonstrationen und Gedenkaktionen geben. Auch in München wollen wir in Gedenken an die Ermordeten demonstrieren. weiterlesen>>

Aufruf zur digitalen Solidarität

Der § 219a verhindert, dass Ärzt:innen in Deutschland über Schwangerschaftsabbrüche informieren dürfen. Immer wieder werden Ärzt:innen für das vermeintliche „Werben“ bzw. de facto die Weitergabe von Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen rechtlich belangt. Wir solidarisieren uns mit allen nach § 219a StGB angeklagten Ärzt*innen. In diesem Zusammenhang veröffentlichen wir hier die Informationsblätter, deren Weitergabe Kristina Hänel verboten wurde. weiterlesen>>

Gedenken in der Schillerstraße

Am 7. Januar 2021 jährt sich der rechte Anschlag der „Gruppe Ludwig“ auf den Club „Liverpool“ zum 37. Mal. Die „Gruppe Ludwig“ beging zwischen 1977 und 1984 in Norditalien und München Anschläge, bei denen 15 Menschen starben. Durch den Anschlag in der Schillerstraße kam Corinna Tartarotti ums Leben. Die Antisexistische Aktion München ruft zur Gedenkkundgebung um 18:30 Uhr an der Schillerstraße 11A auf. weiterlesen>>

Gedenkdemonstration in Erlangen

Dieses Jahr, am 19. Dezember 2020, jährt sich das antisemitische Attentat auf Shlomo Lewin und Frida Poeschke zum 40. Mal. Zu diesem Anlass findet um 17.30 Uhr eine antifaschistische Gedenkkundgebung an der Lewin-Poeschke-Anlage in Erlangen mit anschließender Demonstration statt. Gemeinsam wollen wir Shlomo Lewin, Frida Poeschke und allen Opfern rechter Gewalt gedenken. weiterlesen>>