Allgemein

40 Jahre nach dem Oktoberfestattentat

Der rechte Terror der Gegenwart hat eine lange Tradition, die bis zum Ende des Nationalsozialismus zurückreicht. Im Jahr 1980 forderten drei rechtsterroristische Anschläge in Hamburg, München und Erlangen allein insgesamt 16 Todesopfer. Die Erinnerung an diese Taten wachzuhalten bedeutet auch, auf Kontinuitäten hinzuweisen, die von 1980 bis heute reichen. weiterlesen>>

Der Feind steht links

Für das Zine der Kampagne NIKA Bayern haben wir einen Beitrag über das Bombenattentat auf das Münchner Oktoberfest und den rechten Terror in der Bundesrepublik Deutschland geschrieben, in dem wir den mörderischen Anschlag in ein gesellschaftliches Klima einordnen, in dem ein Rechtsaußen-Bundeskanzler Strauß mehr als möglich schien. weiterlesen>>

Never Forget

Am 26. September 2020 jährt sich der Anschlag auf das Oktoberfest zum 40. Mal. Aus diesem Anlass wird es eine antifaschistische Demonstration um 13 Uhr am Gollierplatz in München geben. Bei dem verheerenden Bombenanschlag starben 13 Menschen, darunter auch der Neonazi Gundolf Köhler, der die Bombe gelegt hatte. Mehr als 200 Menschen wurden verletzt, teilweise schwer.
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Von Bayern nach Hanau

UPDATE 21.8.20: Die Demonstration in Hanau wurde untersagt. Hier das Statement der Organisator*innen: PM zur Absage. Es gibt dementsprechend keinen Bus und Zugtreffpunkt aus München. Haltet euch auf dem Laufenden, kommt um 15 Uhr zum Georg-Freundorfer-Platz in München. ! weiterlesen>>

Mehr als 40 Jahre

Das Jahr 1980 markiert einen brutalen Kulminationspunkt rechter Gewalt in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. In diesem Jahr entlud sich das gefährliche Potential der neonazistischen Strukturen, die sich seit dem Ende des Nationalsozialismus formiert hatten. Zentrale Ereignisse von 1980 stehen exemplarisch für Kontinuitäten im Umgang mit rechtem Terror, die bis heute fortbestehen. 2020 jähren sich die tödlichen Anschläge auf Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân in der Hamburger Halskestraße, auf das Oktoberfest in München und auf Shlomo Lewin und Frida Poeschke in Erlangen zum 40. Mal. weiterlesen>>

Demonstration in Hanau

Die Angehörigen der Opfer und Überlebende des rassistischen Terroranschlags vom 19. Februar 2020 in Hanau rufen für den 22. August zu einer Demonstration und Kundgebung nach Hanau auf. Aus München fährt ein Bus zur Demonstration. weiterlesen>>

Unite Against Racism!

Ende Mai geht ein Smartphone-Video um die Welt. Ein Video in dem der 46-jährige George Floyd unter den Knien eines weißen Cops erstickt. Acht Minuten und 46 Sekunden in denen Floyd 16 mal verzweifelt darauf hinweist, dass er keine Luft bekommt. „I can’t breathe“: Ein Ausruf der bereits 2014 zum beklemmenden Symbol gegen rassistische Polizeigewalt wurde, nachdem Eric Garner in New York City bei einer gewaltsamen Festnahme starb – kurz vor den tödlichen Schüssen auf Michael Brown in Ferguson. weiterlesen>>

Justice for George Floyd

Nachdem in Minneapolis, Minnesota ein weißer Cop unter den Augen von drei Kollegen den Afroamerikaner George Floyd erstickt hat, brennt das halbe Land. Nicht, dass es der erste rassistische Mord der amerikanischen Polizei war, es war nicht einmal der erste in diesem Jahr und nicht der letzte seitdem. Es war nur eben einer zu viel. In der Nacht nach der Ermordung von George brachen in allen möglichen Städten in den USA Proteste aus, die sich schnell zuspitzten. weiterlesen>>

Keine Zeit zu sterben!

Was viele vor zwei Wochen noch für unmöglich hielten, ist Realität geworden: Das Corona-Virus greift international um sich, die kapitalistische Maschinerie stockt. Und: der bürgerliche Staat greift durch. Dass auch in Deutschland Parlament und Regierung alles machen, was der Gewaltmonopolist auf Lager hat, dürfte kaum überraschen: Seit jeher war der Seuchenschutz das Gebiet, auf dem der Nationalstaat seinen Bürger*innen demonstrieren konnte, dass er unentbehrlich ist. weiterlesen>>

Ein paar Worte zur Corona-Krise

Mittlerweile sind in München Bars und Boazn dicht, die Gottesdienste fallen aus. Es ist Katastrophenfall, das Robert Koch Institut stuft das Gesundheitsrisiko durch das Coronavirus in Deutschland inzwischen als „hoch“ ein. In der Social-Media-Bubble sind die betont unbesorgten Blödeleien längst Hashtags gewichen, die dich auffordern zuhause und nach Möglichkeit deinem Job fern zu bleiben. Vielen, die Berichte von Freund_innen und Genoss_innen aus Italien verfolgt hatten, war das Lachen schon einige Tage vorher im Halse stecken geblieben. weiterlesen>>